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gepreßtes Kupfergeschoß

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Klups lobt, Barnes zerstört | Ralf lüftet ein Geheimnis | Besser Jagdzeitschriften gewünscht | Barnes bringt zu wenig Leistung | Dreher | Unrecht

Klups lobt, Barnes zerstört

Moin Lutz,

sieh Dir mal das an:

Büchsenmunition: Frei von Blei



Bild Norbert Klups: Barnes Geschosse X, X-Coated, TSX, TTSX und MRX.

TSX, TTSX und MRX funktionieren zuverlässig und gehören zu den besten bleifreien Geschossen, die derzeit zu haben sind. Sie werden von mehreren Munitionsherstellern wie Federal, Norma, Weatherby, S&B, Sako und Barnes eingesetzt.

Von Norbert Klups

Dann sieh´ dir dazu das Bild des Jagdkameraden an: 

Barnes Geschoß macht Reh kaputt

Das Reh wurde gestern abend mit Barnes erlegt - sieht aber eher nach einer alten Mine aus dem letzten Krieg aus. Die Munition haben zahlreiche Jäger vom Forst geschenkt bekommen - glaube von einem Vertreter - muß ihn nochmal fragen.

LM: Schicke das Norbert Klups. Der sollte das sehen! Ob der was erkennt, bleibt die Frage.

Mathias, Mittwoch, 5. Juni 2013 06:33

Moin Lutz,

bei dem Schmalreh von gestern muß man BARNES aber zugute halten, daß das Reh nicht weggelaufen ist ;-)

LM: Du Witzbold! Weil es sich mit einer Darmschlinge an einer Baumwurzel verknotete?

Gruß Mathias,  Mittwoch, 5. Juni 2013 10:24

Ralf lüftet ein Geheimnis

Betreff: Barnes

Moin Lutz,

das Bild oben von dem Barnes-Schlachtplatz sieht arbeitssparend aus. Ich weiß jetzt warum die so heißen:

Beim aufbrechen reicht nur ein schuß.

Wh Ralf, Mittwoch, 5. Juni 2013 17:26

Bessere Jagdzeitschriften gewünscht

Betreff: Barnes X Kupferjagdgeschoß

Das hast Du schön gesagt! Ich meine manches Mal, Klups und Zeitler schreiben den Firmenprospekt ab. Gewürzt mit den immer gleichen Sätzen wie: „der Autor konnte feststellen“, „der Verfasser führte die Waffe“, usw. usf..

Das kann man alles nicht mehr lesen. Die Wild & Hund bestelle ich jetzt ab und abonniere stattdessen den Anblick oder etwas anderes aus Österreich. Die sind inhaltlich deutlich besser, gehaltvoller als die hiesigen Blätter.

LM: Das sind die Unterschiede, die ich meine! Lies mal die kommende Juliausgabe des Jäger aus Hamburg vom Gruner & Jahr Top Speziel Verlag. Frau Jahr ist selber Jägerin.

Beste Grüße, Stefan Simm, Mittwoch, 5. Juni 2013 14:24

Barnes bringt zu wenig Leistung

Hallo Herr Möller,

ich jage im Bundesforstbetrieb Hohenfels Truppenübungsplatz 16.000 ha Rotwildmekka, ihnen bestimmt bekannt. Wir sind ab ersten 4. diesen Jahres verplichtet dort bleifei zu schießen. Wir bejagen ab ersten Juni Schmaltier und Schmalspießer und prüfen bereits jegliche bleifreie Munition, ich selbst .30-06 Barnes, Hornady GMX und RWS Evo green, erziele aber mit keiner die gewünschte Leistung.

Entweder fehlt Tötungswirkung oder Genauigkeit läßt ab 250 m zu wünschen übrig.

LM: Bekannt.

Bei unseren Verhältnissen können es schonmal 300 m werden. So beschlossen wir Jäger aller bleifreie Munitionen zu vergleichen. Ich würde mich freuen auch ihren Hut im Ring zu sehen.

LM: Wie soll der Vergleich von statten gehen?

Wir werden dann gemeinsam auf den Sieger umsteigen. Wir haben einen jährlichen Abschußplan von 700 Stück Rotwild, von Sauen und Rehwild ganz zu schweigen. Um eine Antwort bzw. Zusage für ein paar Schuß würde ich mich freuen.

Hochachtungsvoll, Andreas Meier, Montag, der 10. Juni 2013 22:58

Hallo Herr Möller,

Ihre Seite ist sehr informativ und enthält viele nützliche Informationen.

Barnes X Hohlspitzvollgeschoß Barnes X Hohlspitzvollgeschoß abgefeuert 957 m/s im ZielMeine Erfahrungen mit homogenen Geschossen, die sich allerdings nicht auf das Lutz Möller Geschoß , sondern auf das Barnes X und Triple X beziehen, sind, daß diese Geschosse zwar in der Regel (nicht immer und auch nicht häufiger als das GRAND SLAM) Ausschuß bringen, die Zerstörung der inneren Organe aber geringer ausfällt als bei den stärker deformierenden Bleigeschossen, und somit die Fluchtstrecken beschossenen Stücke egal welcher Art, wesentlich höher liegen. Fluchtstrecken von 400 - 500 m bei guten Schüssen stellen hier keine Ausnahme dar. So waren mir TM Patronen die im Wildkörper blieben, das Stück aber nach spätestens 100 m verenden ließen, immer lieber, als Geschosse, die zu wenig innere Organe zerstören, und somit zu längeren Nachsuchen führen.

Mit freundlichen Grüßen, Björn Friedrich, Montag, 13. Juni 2005 13:35

Barnes Geschoß, aufgeschnitten und eingeschlagen

11,43 mm Barnes X Dreher :

26 g 823 m/s vZ | 29,1g 762 m/s vZ | 32,4 g 717 m/s vZ in Wasser | Quelle: http://forums.accuratereloading.com/eve/forums/a/tpc/f/1411043/m/949100633/p/2

Obige Bilder zeigen sehr deutlich, wie seltsam sich ein 11,4 mm Barnes X zwischen 700 und 800 m/s vZ verhält. Das bedeutet in dem jagdlich wichtigen Bereich wechselt das Barnes X vom Deformator zum Teilzerleger. Weil aber die Fahnen unregelmäßig oder unvorhersehbar abreißen, dreht sich der Rest im Wild und ändert Richtung und Tiefenwirkung. Die Schulterstabilsierung geht flöten. Mit solch willenlosen Dingern zu schießen, heißt also sich auf ein Glücksspiel einzulassen! Waidgerecht ist das nicht! Erfolgreich auch nicht!

Servus Herr Möller,

ich habe das Barnes oben aus einem alten Katalog von Steve Hornady herausgescannt und vergrößert. Bei DEM Versatz der "Bohrung" wird klar, warum gerade die "X" zu manchmal "unerklärlichen" Ausreißern neigt.

Gruß aus Hirschau / Oberpfalz, Wolfgang Paa, Sonntag, 26. Juni 2005 13:00

So einen Mist abzuliefern ist schlecht. Solch asymmetrischen Geschosse können weder genau fliegen, noch vorhersagbar wirken. Die Hohlspitzpresserei ist eben Murks

Barnes X Hohlspitzvollgeschoß
Barnes X
Hohlspitz
Vollgeschoß
Barnes X Hohlspitzvollgeschoß abgefeuert
selbiges
aufgeschlagen

7 mm 9 g X
338 Lapua Geschosse

33 Lapua Geschosse geschnitten

Bilder: Rick Jamison/DWJ

Geschosse für die gute .338 Lapua Magnum von links nach rechts:
  1. 13 g Nosler Ballistic Tip TMS-HSP-BH mit festem Heck
  2. 14,6 g Barnes XLC Sold HSP
  3. 14,6 g Speer TMSBH eher dünnmantelig
  4. 16,2 g Hornady TMR kräftig gemantelt
  5. 16,2 g Nosler Partition Zweikammer
  6. 16,2 g Speer Grand Slam TMS kräftig gemantelt

Das Barnes Vollgeschoß ist gepreßt. Seine Spitze ist hohl und mit Sollbruchstellen angeritzt.

Bei höheren Geschwindigkeiten reißen die Fahnen unvorhersehbar ab, so daß die Eindringtiefen und Wundwirkungen schlecht vorhersehbar sind.

Der feste Werkstoff im Zugkaliber ohne hinreichende Entlastung erhöht den Gasdruck, senkt die Mündungsgeschwindigkeit, heizt den Lauf und verschleißt die Felder. Die Sollbruchherstellung scheint der Grund zu sein, aus dem die Barnes X nicht so genau schießen.

Ein aerodynamisches Heck fehlt.



Hallo Herr Möller,

ich habe auf Rehwild schlechte Erfahrungen mit reinen Deformationsgeschossen ohne Masseverlust gemacht (Barnes X). Das war allerdings ein recht schweres 11,7 g Geschoß aus der langsamen .308" Win. das, dem Schußkanal folgend, beim Aufprall kaum aufpilzte. Die peinliche Nachsuche können Sie sich vorstellen. Die restlichen Geschosse verstauben bei mir noch heute. Aber ich bin neuen Dingen immer aufgeschlossen, s. d. ich gerne mal ein leichtes Lutz Möller Geschoß in .308" ausprobieren würde. 100 Stück wären mir gerade recht. Können Sie die besorgen?

Besten Dank. Ekkehard Barth, Dienstag, den 16. Dezember 2003 15:26

Erfahrungen zum LM 7,62 mm Lutz Möller Geschoß finden sich in Kupferwinter 03

Schwer + wenig Pulver = langsam → kaum Staudruck + hartes Geschoß + weiches dünnes Ziel → kein Aufpilzen → Loch wie vom Bleistift → peinliche Nachsuche!

Hallo Herr Möller!

Ich führe nun seit 15 Jahren eine .300" Weatherby Magnum mit einem 6-24x50 Svarovski-Zielfernrohr mit TDS Absehen. Vorher hatte ich auf dieser Waffe ein 8x56. Nebenbei bin ich auch begeisterter Wiederlader, arbeite seit einem Jahr mit dem Quick Load und stehe nun vor einem unlösbaren Problem. Vorher schoß ich immer original Weatherby Munition. Grund war weil ich so viele 11,7g SP-Patronen beim Waffenkauf dazubekam. Schußleistung war 5 Schuß auf 2 cm Umkreis zusammen.

Letztes Jahr lud ich mir die erste Ladung selber 11,7 g Nosler Balistic Tip. Nach wenig herumfackeln hatte ich eine Ladung gefunden die auf 1,5cm zusammen traf. Ich erlegte auch vom Reh bis zum Hirsch alles damit. Die Wirkung war umwerfend. Die Stücke blieben alle im Feuer liegen. Rotwild hatte auch bis auf ein Stück immer Ausschuß. Nur ich habe nun ein Problem, denn ich bekam von meinem Vater Jagdverbot, weil das Wildbrett wenig bis gar nicht mehr zu gebrauchen war. Dies ging soweit, daß es einen Rehbock in zwei Hälften riß.

Barnes X Schußbild wie eine Gießkanne

Also was tun? Ich saß vor einem Katalog und blätterte die Seiten auf und ab bis ich auf die Barnes X Bullet stieß. Zufällig flog ein Freund von mir in die USA und brachte mir gleich 500 Stück 13 g und 250 Stück 11,7 g mit. So ich begann zu laden 13 g 10% unter max. Ladung Vihtavuori N165, steigerte die Ladung in 1%-Stufen bis zur max. Ladung, senkte Sie wieder, → Schußbild wie eine Gießkanne, veränderte die Setztiefe von 94,7 auf 90,2 mm → Schußbild wie eine Gießkanne, kaufte mir Norma MRP, weil alle sagten, daß sei der Weisheit letzter Schluß, machte das gleiche Prozedere wie beim Vhitavuori Pulver → Schußbild wie eine Gießkanne, versuchte die 11,7 g Geschosse mit Ladung, Setztiefe noch mal rauf und runter → Schußbild wie eine Gießkanne. Ich war so verzweifelt, daß ich mir eine Schachtel original Munition kaufte. Laut Experten war inzwischen mein Lauf ausgeschossen. 5 Schuß lagen binnen 2 cm!

Kann es sein, daß die Barnes Geschosse in meinem Lauf (Waffe) überhaupt nicht schießen? Oder kann ich zur noch was anderes versuchen, um die Dinger in meiner Waffe auf einen Fleck zu bringen?

Danke, Franz Hopfgartner, Donnerstag, 27. November 2003 14:44

Werter Herr Möller!

Ich lade seit Jahren selbst. Daher entschloß ich mich, mit Ihnen in Verbindung zu treten. Mit großem Interesse vertiefe ich mich immer mehr in Ihre Ausführungen über die Lutz Möller Geschoß . Zu den folgenden Ladedaten möchte ich bemerken, daß ich die Patronen für mich und auch für meine Freunde der Schützenrunde Wald / Schober lade. Alle Ladungen sind vom Beschußamt geprüft und für in Ordnung befunden worden. Die Anforderungen an die Patronen sind unterschiedlich, daher habe ich immer versucht, eine optimale Lösung gemeinsam mit dem Jäger zu finden.

[. . .] siehe bei .30-06 Hornady SST u.a.

Daher machte ich einen Versuch mit den Bleifreien in .30-06 beim Hans mit der blauen Bohne (Barnes XLC). Nach einer Woche der Anruf, daß da etwas nicht stimmen kann. Er, kein schlechter Schütze, hat vor der Verwendung bei der Jagd, die Waffe mit der Patrone am Schießplatz getestet. Ein sagenhafter Streukreis! Alle Versuche, diesen zu verringern schlugen fehl. 100 Geschosse gekauft, verladen und verschossen und den Versuch unter KV eingereiht.

Nun lese ich Ihre Seiten. Obwohl ein gebranntes Kind, regt sich in mir doch Interesse. Ich denke, ich werde unseren Hegemeister einspannen , der zum einen ein ausgezeichneter Schütze ist, zum anderen auch sagt, was Sache ist. Sollten Ihre Geschosse was taugen, möchte ich generell umstellen. Die Probeserie lade ich in .243" Win. Nun bräuchte ich zum Anfang den Preis für 100 / 500 / 1000 Geschoße und ob auch eine Mischung der Kaliber auch berücksichtigt wird. Bestelladresse? Weiters bitte ich Sie um Ladedaten für die 243. ( Unverbindlich, ich weis ) Kemira bevorzugt, aber nicht muß.

Schönen Gruß aus den tiefverschneiten steirischen Bergen! Reinhard Ruckenstuhl, Sonntag, 12. Februar 2006 20:50

Herr Hopfgartner,

mit Ihren Erfahrungen sind Sie nicht allein.

  1. Soweit mir bekannt ist, weitet Barnes die X-Geschosse in der Hohlspitze mit einem Vierkantmeißel auf und preßt die Spitze anschließend wieder zusammen. Verfahrensbedingt verteilt sich die Masse nicht so gleichmäßig, wie erwünscht. Das bedeutet, die Geschosse drehen sich im Lauf zwar zwangsgeführt um die Laufseelenachse, aber eben nicht um ihren Schwerpunkt. Nach dem Lauf zwingen die Kreiselkräfte jedoch die Drehung um den Schwerpunkt. Wenn der, wie bei Barnes X vorkommt, außermittig ist, springen die solche unrunden Dreher vor der Mündung seitlich in ihre neue stabile Drehlage weg. Das macht sich als Streuung bemerkbar.

  2. Barnes X Geschosse und deren Nachfolger lassen sich nur unter sehr hohem Kraftaufwand in den Übergangskegel pressen, weil der Werkstoff zu hart und die Auflagefläche zu groß ist. Um dem abzuhelfen führen die Amerikaner in ihrer ,,praktischen" Art, die Geschosse einfach untermaßig aus. Das dadurch Führung und Gasdichtung leiden, folgt sofort. zusammen ergibt streuende Trefferbilder und hohen Verschleiß.

  3. Werfen Sie mal einen Blick in die 30er Kegelmaße, dann sehen Sie, die .300" Weatherby Magnum hat vor dem Hülsenmund einen 9,17 mm langen 7,83 mm durchmessenen Zylinder, bevor der Kegel beginnt. Ganz gleich, wie Sie Ihre untermaßigen Barnes X Geschosse setzen, bleibt Ihnen der sehr langen ungedrallten Weg, bis der Kegel beginnt, erhalten. Da kann nichts anliegen, führen, zentrieren.

Um genau zu schießen, müssen sie Ihre Geschoß mittig und fluchtend vor den Lauf setzten. Dazu gibt es verschiedene Wege. Die Benchrester nehmen einen Weg, der für Jäger die Werksmunition gebrauchen, nicht in Frage kommt und für selbstladende Jäger auch nicht. Ich rate, schmelzen Sie Ihre Barnes X-Geschosse ein, gießen einen Kerzenleuchter, stecken darin eine Kerze, , zünden jene an, auf daß ein Licht aufgehe! Mit keiner Ladung und Länge werden Sie ihr Ziel erreichen.

Wenn Sie wissen wollen, welche Wege beschritten werden können, um auch solche Übergänge wie die der 300 Wetherby Magnum geschoßseitig zur Genauigkeit zu bringen UND Rehe nicht zu zweiteilen, dann lesen Sie die Schutzanmeldung zum Lutz Möller KJG. Schwankungsunempfindliche Ladungen ermitteln Sie zügig und sparsam mit der Ladungleiter.

Gruß Lutz Möller


Sehr geehrter Herr Möller,

ich las Ihre gesammelten Berichte über das Barnes X und XLC Geschoß. Dazu möchte ich etwas beitragen, da hier anscheinend die Sache sich in der letzten Zeit geändert hat. Der Bericht von Herrn Hopfgartner, daß die Barnes Geschosse wie eine Gießkanne streuen, ist zum Teil richtig. Ich selber schieße das Barnes Geschoß gelegentlich als Ersatz für das MEN SF(S). Da ich selber kein Wiederlader bin, muß ich auf Fabrikmunition zurückgreifen. Dabei ist mir in letzter Zeit folgendes aufgefallen. Die Firma Federal verlädt das Barnes XLC im Kaliber .30-06 als 11,7g Geschoß. Diese Ladung schießt aus meinen Waffen (Mauser 66, Sauer 202 Outback und R93) auf Ihrer Schießscheibe innerhalb des schwarzen Rahmens. Ich meine das ist schon ein brauchbares Schußbild.

Vor einigen Wochen habe ich von der Firma Sellier &; Bellot die Barnes Munition über Frankonia kommen lassen. Weil schön billig. Sowohl mit 10,9 als auch mit 11,7 g. Beide Ladungen schießen aus den genannten Waffen mit einem Streukeis von bis zu !! 30 cm Durchmesser. Ebenso ist die Lauferwärmung so hoch, daß schon nach 4 Schuß das Bild im Glas flimmert. Ich habe wegen der nicht akzeptablen Schußleistung Kontakt mit Frankonia aufgenommen. Dort kann man sich allerdings nicht erklären warum ich angeblich einen solchen Streukreis habe. Ich kann dazu nur anraten von der S&;B Munition die Finger zu lassen. Hier stimmt irgend etwas nicht. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrung mit der Munition von S&;B gemacht.

Ich zweifle darum an der Aussage, daß die Firma Barnes Aufgrund der Fertigung Geschosse produziert, die nicht präzise fliegen sollen. Evtl. verlädt S&;B hier Geschosse 2. Wahl oder nehmen ein nicht passendes Pulver oder oder . . . ?

Die Firma Barnes hat vor einigen Monaten das Barnes TSX Triple Shock X herausgebracht. Ich habe mir 100 Stück im 7,62 mm Kaliber mit 10,9g davon besorgt und einen Wiederlader gebeten, für die R93 eine gute Ladung zu ermitteln und entsprechend alle Geschosse zu verladen. Bzgl. der Schußleistung auf der Scheibe bin ich absolut zufrieden. Hiermit schaffe sogar ich hin und wieder Loch in Loch zu schießen. Der Streukreis ist extrem klein. Ebenso ist die Lauferwärmung erheblich geringer. Das neue Design der Oberfläche scheint hier entsprechend beizutragen.

Ich werde in den nächsten Tagen im Rahmen meiner Jagdausübung mal versuchen ein Stück Schalenwild mit der Munition zu schießen. Mal schauen wie das neue Geschoß wirkt. Denn insgesamt bin ich von den Barnes Geschossen hinsichtlich der Wirkung im Wildpret sehr überzeugt. Geringste Hämatombildung. Garantierter Ausschuß auch bei starkem Wild und eine schnelle humane Tötungswirkung.

Beste Grüße und Waidmannsheil aus Rösrath, Sebastian Urban, 15.September 2004

Herr Urban,

30 cm Streukreis sind völlig unannehmbar. Geben Sie die Munition zurück und verlangen Ersatz. Solchen Mist kann sich selbst S &; B nicht leisten.

Lauferwärmung, daß schon nach 4 Schuß die Luft über dem Laufe im Glase flimmert, zeigt reibungsbedingte starke Erwärmung duch den voll anliegenden Schaft an. Bei gepreßten, billigen Geschossen, wie den Barnes und Lapua kann der fertigungsbedingte Vollschaft nicht vermieden werden. Mit dem schnellen Flimmern werden Sie also leben müssen, wenn Sie weiterhin billige gepreßte Geschosse verwenden wollen. Abhilfe gegen die reibungsbedingte Erwärmung schafft nur ein reibungsarmes Führbandvollgeschoß, nämlich das Lutz Möller KJG. Gestern war ich mit dem TRG-42 auf der 300 m Bahn und schoß gemächlich 25 Schuß .338" Lapua Magnum zur Ladungsermittlung mit dem LM-105 hintereinander. Der Lauf hat gewöhnliche SAKO-TRG-Kontur, ist also kein 3 cm dickes Monstrum, wie man sonst an Sportgewehren findet. Schließlich ist das TRG-42 für die militärische Jagd bestimmt und muß auch getragen werden können. Erst bei den letzten Schüssen der strammem 4.500 bar und darüber Ladungen begann sich die Luft im Schmidt &; Bender 4 - 16 x 50 PM II zu bewegen. Das nenne ich reibungsarmes Design! So kann man sportlich Reihenfeuer schießen. Vorsorglich hatte ich ein Flimmerband dabei, aber das brauchte ich nicht aufzuspannen.

Wenn Barnes also auch mal Geschosse liefert, die nun treffen, ist das sicherlich zu begrüßen, gleichwohl könne gepreßte Vollgeschosse nie die schlanke Gestalt eines gedrehten Kupferjaggeschosses bekommen, werden der hohen Einpreßwiderstandes wegen immer weniger Ladung vertragen und folglich immer geringer Mündungsgeschwindigkeiten aufweisen. Bei der Sau auf 35 m an der Kirrung oder im Wald auf kurze Entfernungen stört beides nicht. Soll aber mal ein weiter Schuß angetragen werden, bleibt das Lutz Möller Geschoß nach wie vor das geeignetste Mittel, auch hoch gesteckte Ziele elegant und sicher zu erreichen.

Lutz Möller, 15.September 2004

Bleikernlose Festgeschosse
Barnes Messing Geschoßabgeschoßenes Barnes Messinggeschoß
Sehr harte alte Messingvoll-
geschosse von Barnes
links neu, rechts abgefeuert

Mantellose Festgeschosse aus Messing, Kupfer, Tombak o. ä., auch als Vollmantelrundkopf mit dicken Geschoßwänden, bzw. mit Wolframkern für optimales Längen zu Gewichtsverhältnis wurden z.B. schon 1880ern von Giuseppe Vitali in Italien entworfen und auch militärisch genutzt: Die berühmte französische Balle D, 1898. Bis zu den Jägern drang das nicht damals nicht durch. Derlei Festgeschosse überstehen stärkste Widerstände, wie Hörner oder Schädelknochen, dringen in den Zielleib weiter, bis alle Wucht aufgezehrt ist, ein.

Wenn der Bug nicht besonders zur Schulterstabilisierung beschaffen ist, taumeln gewöhnliche Rundkopfgeschosse, wie das nebenstehende 'Barnes Solid' im Ziel in einiger Tiefe, schlagen quer, vergrößernd die Angriffsfläche, dringen also nicht tiefstmöglich ein. Dafür sind volle Flachkopfgeschosse aus Kupfer, siehe unten, oder Messing besser.

Sofern derartig feste Geschosse über größer Länge Zugkaliber steigt der Einpreßdruck, die Ladung muß gesenkt werden, dennoch steigen Reibung und Verschleiß.

2005 hat Barnes gelernt und bietet nun statt taumelnder Rundkopf- nun schulterstabile Flachkopf an. Außerdem nehmen Sie den Führbandansatz vom Lutz Möller Geschoß auf, ohne jedoch ein reibungsarmes Führbandvollgeschoß damit zu bauen

Hallo zusammen.

Folgendes hat sich gestern ereignet. Es ist nur ein Einzelerlebnis, möchte es aber trotzdem zur Diskussion stellen. Mein Vater berichtet mir gerade unglaubliches vom Barnes XLC von Sellier &; Bellot aus seiner 7x64. Er beschoß letzte Woche eine Sau auf 100 m, die Sau ging wie gefehlt ab und auch bei der Nachsuche war nichts zu finden, was auf einen Treffer deutete. Gestern Abend nun ging er wieder raus und hatte eine Rotte von 3 Sauen vor, dem Ansprechen nach alles Überläufer der gleichen Gewichtsklasse. Auf 80 ließ er fliegen und die beschossene Sau brach nach 50 m zusammen. Heute beim Abschwarten nun die Überraschung. Der Schuß von gestern saß tiefblatt und durchschlug das Herz und ergab Ausschuß, jedoch fand sich ein Barnes XLC Geschoß sauber aufgepilzt auf dem Blatt des Stückes. Dieses Geschoß hatte nicht einmal den Knochen des Blattes erreicht und fand sich sauber aufgepilzt in den Muskeln des Blattes. Was war geschehen. Er hatte durch Zufall das vor einer Woche beschossene Stück aus der Rotte ausgewählt und nun gestreckt, ziemlich eindeutig, da er weit und breit der einzige ist der diese blauen Bohnen verschießt. Beide Schüsse wurden unter nahezu gleichen Bedingungen abgegeben, nur beim ersten Mal traf das Geschoß auf das Schild und die dicke Schwarte am Blatt, beim zweiten Mal wurde kein Knochen verletzt und das Geschoß traf auf die dünnere Schwarte hinter dem Schild auf und durch Schlug das Stück. Das Stück stellte sich als 70kg schwerer etwa 3 jähriger Keiler heraus, der noch keinen Geschlechtsgeruch aufweist, aber trotzdem zu früh starb. Nun wie kommt es zu so etwas? Lädt Sellier &; Bellot die XLC’s einfach zu schwach? Mein Vater, nun etwas verunsichert, wird diese Geschosse jedenfalls nur noch auf Rehwild verwenden.

houndman, 1. Dezember 2004 21:11

Zitat: Original erstellt von doa: <<Könnte es sein, daß das Geschoß schon vorher gebremst wurde (Bauerndoublette)?>>

Nein ist nicht möglich. Beide Male wurde mitten auf einer Wiese geschossen. Keine Hindernisse etc.

Nachtrag: Der Steckschußeinschuß war nur kalibergroß. Das läßt also darauf schließen, daß das Geschoß unbeschädigt auftraf.

houndman, 1. Dezember 2004


Eine kleine Story zur Richtungsstabilität eines deformierenden Solids: Dieses Böcklein habe ich vor etwa einem Monat mit dem 6,5 mm 7,8g Barnes TSX, auf ~ 90m schräg von hinten oben beschossen. Es lag natürlich wie vom Blitz getroffen, der Ausschuß hätte sich eigentlich tief vor dem rechten Blatt befinden müssen – wo er tatsächlich war kann man auf dem Bild gut erkennen. Mit etwas "Glück" hätte das Projektil auch auf das Hochstanddach fallen können. Ich mache dem Geschoss (dessen Hersteller) deswegen aber keinen Vorwurf – solche Dinge passieren einfach und niemand darf sich jemals drauf verlassen, daß das Ding immer grad durchfliegt!

WH H Hirschberg, erstellt 21. Juli 2005 13:04

LM: Wenn Geschosse nicht rundum gleich verformen oder wegplatzen, so wie das bei Barnes in gewissen Geschwindigkeitsbereichen üblich ist, kann der krumme Rest mangels Symmetrie nicht schulterstabil durchdringen.

Hallo Herr Möller,

Ich habe noch ein paar Fragen an Sie und würde mich über eine gelegentliche Beantwortung freuen:

Bringt die Beschichtung des Barnes - XLC überhaupt eine Verringerung der Reibung im Lauf? Man könnte fast vermuten daß dem nicht so ist, oder diese zumindest uneffektiv ist, da die Beschichtung der Barnes X in der neuen Reihe (Triple X) wieder aufgegeben wurde und nun ähnlich wie das RWS Bionic nun 3 Entlastungsrillen hat. Auch hier besteht gegenüber dem Lutz Möller Geschoß der Nachteil, daß das Geschoß über fast seine gesamte Länge im Lauf anliegt, und die Entlastungsrillen dies kaum verringern. Wohingegen das Lutz Möller Geschoß lediglich an den schmalen Führbändern anliegt.

Für eine eventuelle Beantwortung möchte ich mich schon im Voraus bedanken!

Maximilian Diefenthäler, Mittwoch, 14. September 2005 12:26

Herr Diefenthäler,

soweit mir bekannt wurde, brachte die blaue Barnesbeschichtung mehr Schwierigkeiten als sie löste, nämlich durch ungleichmäßig aufgetragenen Lack, der die bei Barnes schon von Haus aus nicht so dolle Genauigkeit vollends in den Keller fallen ließ. Darin mag der Grund liegen, warum man wieder davon absah. Die paar Rillen machen bei Preßgeschossen den Kohl nicht fett. Alle Preßgeschosse können mit 50 udn mehr bar Anfangsdruck nicht vernünftig geladen werden, weil die Drücke sonst durch die Decke springen. Die große lange Reibfläche erhitzt die Läufe und verschmiert die Felder. Preßgeschosse aus Kupfer oder Messing bleiben ein Unding.

Lutz Möller, 14. September 2005,

Hallo Herr Möller,

bitte lassen Sie mich wissen, wo, wie und zu welchem Preis ich die Lutz Möller Geschoß im Kal. 9,3x62 12g kaufen kann. Ich starte jetzt mit der Blaser R93. Bitte auch die Infos für die 8 mm Geschosse geben. Meine 8x68S Blockbüchse Hagn (jetzt Hartmann &; Weiss) schieße ich bisher mit der RWS KS 14,5/11,6g Munition. Die wiedergeladenen Patronen mit dem Barnesgeschoß „taugen” nichts. Sie streuen.

Für Ihre Infos auf gleichem Wege bedanke ich mich.

freundliche Grüße, Jürgen H.C. Aurahs, Mittwoch, 30. August 2006 11:51

Man lese unbedingt Hubert Bayers Erfahrungsbericht

.338" RUM mit Barnes TSX in Namibia 2006

Sehr geehrter Herr Möller,

als häufiger Leser Ihrer Seite würde ich jetzt furchtbar gerne Ihren Rat direkt in Anspruch nehmen. Ich habe zwei Themen, die nur indirekt etwas miteinander zu tun haben:

1. Seit kurzem benutze ich die Kupferpatronen Federal Premium Vital Shok, ein Barnes X Geschoß in .30-06. Als erstes erlegte ich einen Brunftschaufler aus ~ 100 m durch die Bäume hindurch, Kammerschuß, 10 m Flucht und er lag. Der Ausschuß war gute drei Zentimeter im Durchschnitt. Dann ein Damspießer, ~ 80 m, Kammerschuß leicht schräg von vorne, 10 m Flucht und er lag. Aber kein Ausschuß! Zuletzt ein Hirschkalb auf 50 m, Hochkammerschuß, wiederum kurze Flucht von 20 m, Lungenschuß, aber wiederum kein Ausschuß! Dabei pilzt das Geschoß pflichtgemäß auf und verendet dann im Inneren? Die Küche dankt es, aber dennoch ist es mir unerklärlich und bei schlechtem Treffersitz wäre es für die Nachsuche äußerst hinderlich. Was stimmt da nicht?

Last not least, in welchen Kalibern bekommt man inzwischen ihr Lutz Möller Geschoß fertig geladen als Munition?

Mit besten Grüßen und Komplimenten an den Fachmann

Jens Frhr. v. Wackerbarth, München, Dienstag, 21. November 2006 19:31

Tag Herr Frhr. v. Wackerbarth,

Federal ist der amerikanische Munitionshersteller, der gewöhnlich gute Ware liefert, sagt die Erfahrung. daß die Barnes X verladen verträgt sich damit nicht, weil die Barnes X mit zu vielen Unwägbarkeiten und Zufälligkeiten behaftet sind, als daß man Sie ohne Sorge mit ruhigem Gewissen auf der Jagd einsetzen könnte. Näherest steht bei Barnes X. zu Ihrer verwendeten Munition sagt der Hersteller 10,7 g Barnes Triple Schock X-Bullet v0 853 m/s, ergibt v100 zu 790 m/s.


Barnes Triple Shock X-Bullet
One of the newest additions to the Federal Premium Line, the Barnes Triple-Shock X-Bullet is designed for improved expansion and deep penetration. This Bullet reduces pressure and barrel fouling while increasing accuracy. Its all-copper construction provides high weight retention to bring game down hard.

Federal übernahm die Barnes „Heilsverprechungen“! Warum die Anführungszeichen? Nun "Improved Expansion" + "deep Penetration" bilden zusammen sich entsprechende Gegensätze. Das Versprechen verspricht sich also, da es ein Paradox, ein Widerspruch in sich, ist. So ist amerikanische Werbung. Wie seit Poncelet allgemein bekannt und in Tiefenwirkung nachgerechnet, verhalten sich Querschnitt und Eindringtiefe umgekehrt proportional. Wenn sich die amerikanischen Preßlinge von den ursprünglichen 7,82 mm Sollmaß auf's doppelte Kaliber vergrößerten, eine Annahme die bei den mäßigen Zielgeschwindigkeiten auf 50 - 100 m bei 820 bis 790 m/s bewegt haben dürfen, wenn die Werksangaben zuträfen, sollte das werbemäßig aufgepilzte Barnes X von 27,8 cm 27,3 cm tief in Fleisch eindringen, mehr nicht.

Sie schrieben:

Brunftschaufler, Kammerschuß, 3 cm Ausschuß. Das paßt zu der Werbe aussage und der Nachprüfung

Damspießer, Kammer, spitz, kein Ausschuß. Ich vermute einen Leberknotenschuß! Wie sahen Zwerchfell und Leber aus? Spitz ins Weiche ist bis zur gegenüberliegenden Decke noch viel Platz für den von Ihnen berichteten Steckschuß. Das ist die angepriesen "Deep penetration". Leider gibt Federal keine Zahlen an. Gleichwohl kann man bei gewissen, hier bekannten Randbedingungen, die sehr wohl vorhersagen.

Hirschkalb, Hochkammerschuß, 20 m Flucht, kein Ausschuß. Das zu verstehen oder zu erklären fällt mir schwer. Wenn der Treffer ähnlich einem Trägerschuß auf die Wirbelsäule gewirkt hätte, wäre das Tier nicht weiter gefallen, als sein Läufe lang sind, also keinen Meter mehr geflüchtet. Das war nicht der Fall. Also dürfen wir umgekehrt schließen, daß es eben kein ZNS-Treffer war. Ein Hirschkalb ist weniger als 27 cm breit. Die Lunge setzte dem Geschoß kaum Widerstand entgegen, so daß der fehlende Ausschuß unerklärlich bleibt.

Haben Sie die Geschoßüberreste geborgen, photographiert, oder können mir die leihweise zu dem Zwecke senden. Gibt es sonst Bilder? Ohne weiter NAchricht, würde ich nur ins Blaue vermuten könne, aber das brächte niemanden weiter. Ich höre gern von Ihnen.

Lutz Möller,

6,5x68 R

Bravo!

Die ersten 5 Schuß mit dem 6,5 g mm Lutz Möller Geschoß sitzen in einem Schußpflaster. ( MRP - 1.122 m/sec). Wirkung auf Gams bei sehr weitem Schuß sehr zufriedenstellend. Wenn Sie Einzelheiten wissen möchten, mailen Sie mir Ihre Tel. Nr. - ich rufe Sie an.

Gruß, H. W., Donnerstag, 11. August 2005

H. W. berichtete von einer strammem Ladung in einer Blaser Blockbüchse. Das Trefferbild erzielte er ohne weiter Ladungsentwicklung auf Anhieb. Einige Rehe fielen mit Kammerschuß am Platz. Lediglich eines ging noch 15 - 20 m. Die Gams stand 280 m weit leicht bergauf. Die Waffe war auf 4 cm Hochschuß auf 100 m eingeschossen. Er hielt Fleck an und traf die Kammer. Im Knall machte die Gams einen Kopfstand, fiel und blieb liegen. Dabei war der Rücken unverletzt. H. W. sagte weiter, er habe vorher mit Barnes X und Nosler Partition versucht die 6,5x68R jagdlich zu nutzen, leider ohne Erfolg. Beide Geschosse hätten keinen hinreichende Wirkung. Gerade mit dem Partition wären weit beschossen Gemsen oft noch 200 m gegangen. Das sei in den Bergen, in denen die Gemsen dann in die Latschen zögen, untragbar.

Waidmannsheil!

Allgemein gilt, die 6,5x68(R) schießt mit sehr hohen Drücken am besten. So ein Schußbild muß man erst mal schießen können und so einen Treffer erst mal landen. Alle Achtung zum Erfolg! Wirkungsquerschnitt erklärt die besondere Wirkung der Lutz Möller Geschosse.

Waidmannsheil, Lutz Möller, 11. August 2005

Moin Herr Möller,

um bei ihren Berichten über Geschoßwirkung etwas beizutragen, sende ich ihnen Bilder von Jagden mit Barnes X Geschossen in einer .375 H&H Magnum.

Die Ladung ist wie folgt: 9,5 mm 15,2 g Geschoß Barnes X vor 4,40 g Vihtavuori N140 mit CCI 250 Zündhütchen Winchester Hülse L3 = 72,25 mm L6 = 91,44 mm. Geschwindigkeit mit Crony V3 = 785 m/s gemessen (laut Quickload 822 m/s) Waffe Sauer 90 Lauflänge = 600 mm (Ladedaten ohne Gewähr).

Bereits vor einigen Wochen erlegte ich einen Frischling an der Kirrung auf ~ 40 Schritt Entfernung mit dem Barnes X Geschoß. Der Frischling wurde, wie ich es von meiner .375 kenne, an den Platz gebannt während der Rest der Rotte im Unterholz verschwand. Der ♂ Frischling wog aufgebrochen 24 kg.

24 kg Frischling

Bei einer morgendlichen Pirsch bei Vollmond sichteten ein Jagdkamerad und ich ein Alttier mit Kalb. Leider bzw. glücklicher Weise kamen wir hier noch nicht zu Schuß. So saßen wir am darauf folgendem Abend bereits um 17 Uhr auf unseren Hochsitzen. Von den Hochsitzen kann man den selben Acker einsehen und sitz über Eck ~ 120 m von einander entfernt.

Bereits um 19 Uhr kam das Alttier in Begleitung von einem Kalb und einem geradem Kronen 10 vom ~ 4 Kopf aus einer Weißdornhecke und zog auf uns zu. Nach telefonischer Absprache beschoß mein Kamerad das Kalb mit seiner 7x65R auf etwa 130 Schritt. Das Blaser CDP Geschoß traf das Kalb mit einem sehr gutem Hochblattschuß, sodaß das Kalb sofort zusammenbrach.

Das Alttier sprang alarmiert ab und verhoffte nach 25 m Flucht und stand jetzt für mich auf 170 m breit. In dem Moment war der Schuß auch schon raus. Ich traf das Alttier mit dem Barnes X Geschoß in der Kammer. Das Alttier zeichnete und ging hochflüchtig spitz in Richtung Weißdorn ab. Mein Kamerad hatte seine Kipplaufwaffe nachgeladen und schoß reflexartig auf das hochflüchtige Stück Rotwild und traf es auf ~ 220 Schritt in die Keule. Das Alttier zeichnete wieder und erreichte hochflüchtig die noch 25 m entfernte Weißdornhecke. Hier überschlug es sich und verendete. Zur Verdeutlichung des Ablauf habe ich eine Skizze angefertigt.

Ablauf

Tier und Kalb, erfolgreiche Rotwildjagd

Das Blaser CDP Geschoß traf auf Knochen und blieb in der einschußseitigen Keule stecken, lieferte keinen Ausschuß.

Alttierausschuß

Alttiereinschuß

Alttierausschuß

Bei dem Bild vom Ausschuß sieht man Knochen- oder Geschoßsplitter in der gegenüberliegenden Rippen Seite. Der Ausschuß lieferte ordentlich Schweiß, der uns auch die Stelle in der Hecke verriet, in die das Alttier flüchtete und verendete.

Leider habe ich keine Bilder von vorigen Jagderfolgen, da ich erst seit kurzem meine Kamera mit auf die Jagd nehme. Ich verschoß vor einigen Jahren das 17,5 g Fail Safe Geschoß aus der Sauer 90 in .375 H&H Mag mit der Fabrikladung. Die Fail Safe Strecke war wie folgt:

7 Stück Schwarzwild zwischen 11 und 68 kg. Die Wirkung war auch hier umwerfend selbst bei Kammerschüssen.

12 Stück Rehwild mit absolut Wildbret schonenden Schüssen, bei denen der Ausschuß immer sehr klein ausfiel.

2 Füchse

Zwischendurch probierte ich andere Geschosse wie: 14,3 g TM Interlock von Hornady: geringe Präzision, nicht zur Jagd eingesetzt

15,2 g TMS von Speer v0 laut Quickload 827 m/s

1 Schmaltier

7 Stück Schwarzwild zwischen 26 und 59kg

Verursacht bei Schüssen auf das Blatt bei Schwarzwild viel Mus aber auch immer Ausschuß. Umwerfend selbst bei Kammerschüssen.

5 Stück Rehwild. Alle Schüsse hinters Blatt. Wenn, dann nur sehr kurze Flucht von max. 30m im Kreis gelaufen.

6 Stück Raubwild breit hinters Blatt OK

17,5 g WCSP von Woodleigh v3 gemessen mit Crony = 777 m/s (Quickload 779 m/s)

traumhafte Präzision nach Ladungsleiter

8 Stück Schwarzwild zwischen 20 und 69kg Wildbret schonend und durchschlagend. Umwerfend.

1 Rehbock in der Aufforstung. Leider schlechter Krellschuß mit anschließendem Fangschuß.

2 Marderhunde schräg hinters Blatt, Balgschonend wäre hier vielleicht der falsche Ausdruck

Zum Thema Trägerschuß kann ich folgendes beitragen.

Ich habe vor zwei Monaten ein Schmalreh erlegt, bei dem ich einen verheilten Trägerschuß feststellte.

LM: Seltsame Verletzung!

Das Stück muß vor geraumer Zeit schräg von hinten beschossen worden sein. Vielleicht kann sich hier ja mal jemand dazu äußern, wie alt die Verletzung ungefähr ist. Ich halte von Träger- oder Kopfschüssen rein gar nichts, da das Ziel immer in Bewegung ist und die wirksame Trefferfläche viel zu klein ist, damit Otto-Normal Jäger hier einen möglichst sofort tödlichen Schuß abgeben kann. Die Wahrscheinlichkeit einen Schuß abzugeben, der zu langen Leiden führt ist viel zu groß.

Besten Gruß und Waidmannsheil, SP, Montag, 15. Oktober 2007 00:16

p.s. Bitte veröffentlichen Sie meine Email Adresse nicht.

LM: Sieh auch Trägerschußrichtung!

Bestes Geschoß

Sehr geehrter Herr Möller,

vorab eine Frage: sind Sie aus Frankenhain?

LM: Nein. ich war da zwar mal, aber stamme nicht daher. Ich bin gebürtiger Hamburger.

Auf der Suche nach einem optimalen Geschoß für meine Sauer 202 Kaliber 8x68S stieß ich auf Ihren Netzplatz.

Ich suche ein Geschoß mit extrem stabiler Flugbahn

LM: Was soll den das bedeuten?

. . . , das welches auf Fuchs und Reh gewissermaßen wie ein Vollmantel wirkt (die oft angesprochenen Splitter kann ich hier nicht gebrauchen. Ich lasse alle Winterfüchse gerben) und bei Schwarz-, Rot-, Muffelwild und ähnlichem etwas aufpilzt, um viel Energie im Wildkörper zu lassen.

LM: Wenn das Geschoß nur etwas aufpilzt wird seine Wucht (=kinetische Energie) nur bei einem Steckschuß ganz auf das Wild wirken.

Was wichtig wäre, daß ich auch auf 200 - 300 m noch eine sehr gute Tiefenwirkung hätte.

LM: Das paßt gar nicht zur Flächenvergrößerung durch Aufpilzen. Lesen und verstehen Sie Tiefenwirkung!

Ausschuß verlange ich auf 300 bei einem Hirsch oder starker Sau schon nicht mehr, aber bis ins 2. Blatt sollte es reichen.

In vielen Ihrer Aufsätze meinte ich zu vernehmen, eine Neuerung im Jahre 2005 brächte mehr Splitter.

LM: Lies Geschichte. Die Zerstöre sind nach nur ganz kurzem Leben im Frühjahr 2005 wieder ausgelaufen! Deuteige Lutz Möller Geschosse weisen einen mäßigen, vernünftigen Wirkungsquerschnitt auf, damit die Tier zwar schnell waidgerecht getötet werden, aber das Wildpret geschont wird.

Genau das möchte ich an sich nicht haben, weil viele große Splitter viel kaputt machen können.

LM: Lies Lutz Möller Geschoß wirken anders.

Theoretisch scheint das Barnes x genau meine Anforderungen zu entsprechen.

LM: Wohl kaum!

Allerdings reizt mich an dem 8 mm S 9 Gramm Geschoß 8003 die phantastische Flugbahn der 8x68S Ladung, sofern die Daten stimmen.

LM: Die Daten sind, wie alle andere auch, gerechnet. Einzelne Nachprüfungen ergaben sehr gut Übereinstimmungen, so daß den Rechnungen Vertrauen zu schenken ist.

Bin ich bei Ihnen richtig aufgehoben?

LM: Ja, aber Sie müssen noch viel lernen.

Gibt es noch die alten Geschosse ohne Splitter?

LM: Hier irren Sie vollkommen. Lutz Möller Geschosse gab es nie ohne Splitter. Die sind ein wesentliches Merkmal. Lies auch Lutz Möller Geschoß-Art und -Nutzen

Wie sieht es mit den Preisen aus? Ich konnte dazu keine Daten finden.

LM: Siehe Email.

Mit freundlichen Grüßen, Manuel Mascher aus Arnstadt, Freitag, 2. November 2007 00:14

Barnes TSX schoß nicht aus

Hallo!

Als Anlage ein Foto eines Barnes TSX 11,7 g .30-06 Federal Fabrikladung aus R 93. Geborgen aus Frischling, 23 Kg aufgebrochen.

Schuß aus etwa 40 - 50 m leicht schräg mittig genau durch 2 Federn durch. Kein Ausschuß! Perfekt aufgepilzt, doch die Tiefenwirkung war erschreckend gering.

Gruß! Safarischorsch, Freitag, 2. November 2007 16:07

Moin Safarischorsch,

Deformatoren legen Fläche und und lassen Eindringtiefe nach. So ist das eben.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

5,6x50R

Hallo Herr Möller,

als Jungjäger habe ich von meinem Vater eine Brno 500 BBF „warm vererbt“ bekommen. In dieser befindet sich ein 60 cm langer Einstecklauf (EL). Für diesen benutze ich noch 3,2 g TM Geschosse, will aber auf „bleifrei“ umstellen. Da ich jetzt schon mehrfach auf Ihrer Seite war und von den Vorzügen des Lutz Möller Geschosses las, würde ich diese versuchen wollen.

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, wenige Schuß mit einem Barnes TSX zu tätigen. Dieses verträgt sich allerdings nicht mit dem EL. Ergebnis: Von 5 Schuß lagen 2 nebeneinander, 1 kam quer an, 2 fehlten gänzlich. Leider habe ich keine Ahnung, was für eine Dralllänge der EL besitzt.

LM: Dann messen Sie nach!

Nun zu meinen Fragen, zu denen ich Sie um Hilfe bitte. Kann ich das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß im EL bedenkenlos verwenden, oder haben Sie eine andere Empfehlung?

LM: Bis 356 mm Drallänge ja.

Wie hoch sind die Gesamtkosten von 100 Geschossen (inkl. Versand)?

LM: Sieh Post.

Eine andere Thematik, die mir keine Ruhe läßt: Ich würde gerne für eine .30-06 oder .308 ein „Accelerator Sabot Type“ verladen und prüfen wollen.

LM: Siehe Treibkäfiggeschoß!

Mich juckt einfach selbst herauszufinden, ob und welche Präzision sich erreichen läßt. Von den Herstellerdaten sind die Geschosse (.30 auf .22, wie auf Ihrer HP schon erwähnt) mit über 1.000 m/S V100 angegeben. Haben Sie Erfahrungen mit diesen Geschossen?

LM: Nein, aber wir haben die 8x68S Lutz Möller Munition schon auf 1.165 m/s gebracht.

Bitte entschuldigen Sie Wiederholungen, falls diese auf Ihrer HP schon beantwortet wurden, aber von mir noch nicht gelesen wurden.

Vielen Dank und WH, Richy R., Sonntag, 18. November 2007 09:39

Barnes X versagte aus 5,6x50 R Magnum auf Reh

Hallo Herr Möller,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Erst war ich mir nicht ganz sicher, wie ich am besten die Dralllänge messen könnte, aber man lese fleißig auf Ihrer Seite und findet. Danke für die vielen Hilfestellungen Ihrer Seite.

Sobald ich die Daten habe, werde ich mich nochmals bei Ihnen melden. Ich hoffe dies stört nicht.

Zu Barnes TSX habe ich nur eine Erfahrung jagdlicher Art: Vor drei Wochen beschoss ich ein Rehkitz auf 70 Schritt mit der ZBK 5,6x50R meiner Frau (Gott sei Dank auch Jägerin!). Die ZBK hat mit den Barnes, im Gegensatz zu meinem erwähnten Einstecklauf, keine Schwierigkeiten. Die Streuung ist bei 5 Schuß auf 100 m in einem 2 Eurostück. Gezielt hatte auf die Kammer und war mir sicher es auch dort getroffen zu haben. Das Stück zeichnete wunderbar und sackte auf die Vorderläufe. Ich war mir meines Schusses mit kurzer bzw. keiner Flucht sicher. Bis jetzt lagen alle mit diesem Gewehr gestreckten Stücke im Feuer oder nicht weiter als 10 m vom Anschuss entfernt. ALLERDINGS mit TM Geschoss. Diese Stück war mit den Vorderläufen noch nicht am Boden, als es mit taumelnden Sätzen wieder hoch kam und im Todeskampf flüchtete. Da saß ich nun und hörte dem kranken, flüchtenden Tier zu. Nach 8-10 Sek. war alles totenstill. Nach einer Zigarettenpausenlänge baumte ich ab. Am Anschuss fand ich etwas Schnitthaar, ein wenig Lungenschweiß und etwas Mageninhalt. In Fluchtrichtung erst mal keinen weiteren Schweiß. Schockiert ging ich weiter in Fluchtrichtung und fand nach 15 m die erhoffte Schweißspur. Das Stück lag nur 20 m Luftlinie vom Anschuss entfernt, legte aber mehr als 80 m im Zickzack bis dahin zurück. Der Treffer lag genau wie angetragen. Ein- und Ausschuß waren kalibergross. Weder mein Jagdherr noch ich verstanden die Todesflucht. Beim Aufbrechen viel uns auf, wie wenig das Geschoss geöffnet hatte. Die Lunge wurde nur „gelöchert“ und das Herz war ohne Verletzungen. Im Gegensatz zu den sonst verwendeten TM, die immer gut aufmachten. Das Barnes reagierte auf diese Entfernung und Energie wie ein VM Geschoss. Daher die Fluchtstrecke. Leider habe ich keine Bilder gemacht, was mit meinem neuen Handy nicht mehr vorkommt. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, meine zukünftigen Erfahrungen mit anderen Jägern zu teilen.

Vielen Dank, Richy, Montag, 19. November 2007 14:11

Hallo Richy,

auch diese unzuverlässige Wirkung hielt mich immer von diesem viel zu schmalbandigen (d.h. wirkt nur in engen Grenzen von Geschwindigkeit und Zielwiderstand wie versprochen) Barnes Geschoß immer fern.

Waidmannsheil, Lutz Möller,


Barnes MRX-Geschoß

Hallo Herr Möller,

was halten Sie denn grundsätzlich von der Idee, die Barnes mit dem MRX-Geschoß versucht hat umzusetzen: die unbestreitbaren gutern Eigenschaften von Blei (hohes spezifisches Gewicht, geringe Kosten) für die Munitionsherstellung zu nutzten, die Nachteile (geringe Festigkeit, Verseuchung des Wildprets) aber auszuschalten, durch den Einsatz von Blei hinter dem Geschoßkopf aus, und ummantelt von, deformierender (oder ggf. auch splitternder) geeigneter Kupferlegierung. Unabhängig von der Umsetzung von Barnes (auch dazu interessiert mich Ihre Meinung) finde ich die Idee konsequent und logisch.

Ließe sich mit solchem Aufbau das Lutz Möller Geschoß noch verbessern (mehr Flächenlast durch mehr Gewicht bei gleichbleibender oder verkürzter Geschoßlänge, angenehmeres innenballistisches Verhalten gegenüber dem kompakten monolithischen Aufbau des Vollkupfergeschosses, Kostenersparnis durch geringeren Verbrauch des inzwischen so teuren Kupfers)?

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch! Hubert Helm , Montag, 24. Dezember 2007 12:12

Gefüllte Geschosse

Nein Herr Helm,

die gepreßten Barnesgeschosse weisen aller einen großen Einpreßlänge auf (trotz nachträglich gerollter Rillen). Einfach Kupfer in die Pressen zu stecken (Barnes, Lapua) ist wurstig. Ganz gleich, was Sie da pressen, steigt der Einpreßdruck immer erheblich, der Gasdruck auch, die Reibung und Verkupferung ebenfalls. Damit müssen Sie die Patrone herunterladen und bekommen geringere Geschwindigkeiten. Preßgeschosse auf Kupfer oder ähnlichem Werkstoff eigen sich einfach nicht für Läufe die für ummantelte Bleigeschosse entworfen wurden!

Nur deshalb schuf ich ein reibungsarme Führbandvollgeschoß, nämlich das Lutz Möller Geschoß. Wäre das nicht erforderlich gewesen, hätte ich ja selbst Barnes schießen können.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Hallo Herr Möller,

vielen Dank für die schnelle Antwort, sie trifft aus meiner Sicht leider nicht ganz meine Frage. Was Sie schreiben ist mir schon soweit klar.

Kann man Kupfer-Bleikombinationen nicht auch durch Drehen des Kupfers (anstatt pressen) und anschließendes Verbleien des dafür gelassenen Hohlraums herstellen?

LM: Ja, man könnte schon, aber die zusätzliche Arbeit fräße den Kostenvorteil wieder auf, zumal Späne nicht so teuer abgegeben werden können, wie die drehfertigen Stangen eingekauft werden müssen.

Die Vorteile Ihrer Geschoßkonstruktion (einschl. Führbändern und dadurch geringem Einpreßdruck) sollen mit Blei verbunden werden, nicht wegfallen. Die Barnes-Geschosse wie sie sind, gefallen mir auch nicht, nur die Idee wie gesagt hat was...

Schöne Grüße, Hubert Helm, Sonntag, 30. Dezember 2007 12:39

Herr Helm.

die Masse der Lutz Möller Geschosse halte ich absichtlich klein, um mittels hoher Geschwindigkeiten flache Flugbahnen und große nutzbare ± 5 cm Reichweiten zu erzielen. Nach dem Wegsplittern der Hohlspitze setzte die geforderte mindeste Tiefenwirkung (60 cm ab 6 mm Kaliber aufwärts) die untere Flächenlastgrenze. Insofern sind die Optimierungen schon ziemlich ausgeschöpft.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Zehn mal Barnes TSX, dann nie wieder!

Hallo, Herr Möller,

ich schrieb ihnen schon mal bezüglich meiner Schwierigkeiten mit dem Nosler Partition in .300 Wby. Mag. (Sau rannte mit Partition). Nach diesem Erlebnis bekam ich von dem BüMa der mir die Waffe verkaufte eine Schachtel Federal mit 11,7 g Barnes TSX. Da ich auf Ihrer Seite schon viele Berichte über dessen schlechte Eigenschaften las, bezüglich der Präzision und der Wirkung zweifelte ich, ob es damit besser würde. Für den nächsten Tag wurde gleich ein Schießstandbesuch angesetzt. Das Ergebnis war überraschend gut. Drei Schuß berührten sich. Also habe ich die Waffe auf 100 m 4 cm hoch eingeschossen und los ging's ins Revier.

Seitdem erlegte ich damit 10 Stück Schalenwild. Da ich auf ihrer Seite las, Sie suchen Berichte zum Barnes suchen ,habe ich gedacht schreibe ich ihnen einfach mal.

  1. Ricke: Schuß hoch hinters Blatt, lag im Feuer, Ausschuß 4 cm.

  2. Kitz: Entfernung 30 m, Schuß auf Höhe der Leber, lag im Feuer, Ausschuß 8 cm

  3. Schmalreh: Schuß genau auf dem Blatt, Entfernung 207 m, beide Läufe zerschossen, auf den Schuß fiel das Reh, stand jedoch sofort wieder auf und taumelte noch 15 m. Ausschuß 5 cm. Wildbretentwertung überraschend gering.

  4. Schmalreh: Kopfschuß auf 50 m genau unter den Lauscher, lag natürlich sofort.

  5. 48 kg Frischling: Ich hatte gerade den Hochsitz verlassen als ich ein Grunzen vernahm, also Gewehr von der Schulter, an der Leiter angestrichen und Schuß etwas hinters Blatt Entfernung 35 m. Nach dem Schuß war nichts mehr zu sehen, auch einen Anschuß fand ich nicht. Erst nach etwa 5 m fand ich Schweiß, dann jedoch wie aus der Gießkanne Die Sau lag 40 m vom Anschuß entfernt. Der Ausschuß war 1,5 cm klein.

  6. 88 kg Keiler : Der Keiler verhoffte halb spitz auf einer Schneise, Entfernung 80 m. Ich hielt etwas vor dem Blatt an und raus war der Schuß. Der Keiler flüchtete erst nach rechts über die Schneise, erschien jedoch sofort wieder und flüchtete dann nach links. Ich war mir jedoch meines Schusses sicher. Nachdem ich mit meinem Vater und einem herbeigerufenen Freund 1½ Stunden ohne Erfolg gesucht hatte (wir fanden nicht einen Tropfen Schweiß) riefen wir einen Nachsucheführer. Der Hund zog sofort in den Bestand, wo der Keiler nach 60 m lag. Schweiß fanden wir erst 20 m vom Anschuß entfernt. Der Einschuss lag genau auf dem Blatt und zertrümmerte das Kugelgelenk im Blatt, der Ausschuß lag kurz vor der Keule und war ~ 1,5 cm klein.

  7. Kitz: Entfernung 186 m Schuß schräg von hinten auf's Blatt. Das Kitz sprang auf den Schuß hin ohne zu zeichnen ab. Es lag 80m vom Anschuß entfernt. Man konnte die Schweißfährte ohne Hund gut verfolgen.

  8. Ricke: Schuß auf den Stich, Ausschuß hinter dem Blatt. Flucht 30 m. Schweiß wie aus der Gießkanne.

  9. Damtier (39kg): Beim Angehen entdeckte ich ein Rudel Damwild im hohen Gras. Als ein Schmaltier freistand schoß ich angestrichen auf 102 m. In der Schußbahn befanden sich Äste, Gras und Schilf jedoch fand das Geschoß sein Ziel und traf das Tier hinterm Blatt. Es flüchtete noch 5 m.

Beim Barnes TSX überraschte mich die geringe Wildbretentwertung (immer kleine Ausschüsse, so gut wie keine Blutergüsse und kein gerissener Pansen o.ä) und die Unempfindlichkeit gegenüber Hindernissen angenehm. Jedoch hätte ich mir von einer .300 Wby. Mag Patrone erwartet, das Wild solle schneller verenden. Bei Reh- und Damwild war immer sehr viel Schweiß auf der Fluchtfährte. Jedoch gab es beim Schwarzwild auf den ersten Metern gar keinen Schweiß.

Das Barnes TSX aus der .300 Wby mag würde ich Denjenigen empfehlen, die ein Geschoß suchen, das wenig zerstört aber das Wild meistens noch flüchten läßt. Dies ist meine Meinung zum Barnes TSX, soweit ich das mit meinen 16 Jahren beurteilen kann. Da ich keinen eigenen Hund, der auf Schweiß geht, habe, werde ich dieses Geschoß nicht weiter verwenden.

Max-Julius, Donnerstag, 3. Januar 2008 11:42

Max Julius,

herzlichen Dank für deine Berichte. Weiter so!

Alles Gute für 2008, Lutz Möller,

Zehn mal Barnes TSX - und immer wieder Barnes TSX !

Guten Tag beisammen,

ich möchte als eifriger Leser Ihrer Internetseite einen Erfahrungsbericht zum Barnes TSX beisteuern. Heuer habe ich mehr als zehn Stück Rotkahlwild mit dem Barnes TSX, 8,4 g in der .308 Win Patrone erlegt. Die Entfernungen betrugen zwischen 70 und 250 m. Die mitgesandten Bilder eines auf 80 m erlegten Hirschkalbes sind beispielhaft für die von mir beobachtete Wirkung dieses Geschoßes.

Hirschkalbein- und -ausschuß, außen

Es

Hirschkalbein- und -ausschuß innen

Es spricht relativ rasch an, der Ausschuß war immer etwa in der Größe eines 2 € Stückes und die Fluchtstrecke war bei Lungenschüssen nicht weiter als 50 m , also vergleichbar mit einem mittelharten Teilmantelgeschoß wie dem bisher von mir verwendeten 9,7 g Hornady IL.Die Ausprägung der Blutergüsse war unterschiedlich. Das abgebildete Hirschkalb hatte laut Erwerber kaum welche, ein anderes, auf 215 m erlegtes, von ihm verwertetes Kalb hatte erhebliche Blutergüsse; bei weitgehend gleichem Treffpunkt und Fluchtstrecke von ~ 30 m ! Es ist also wie bei anderen Geschoßen auch immer alles möglich. Insgesamt bin Ich mit der Wirkung des Barnes TSX sehr zufrieden ( ein Scharfrand wäre wünschenswert ).

Weidmannsheil, H. U., Donnerstag, 10. Januar 2008 14:14

PS : Ich möchte nicht gscheitl´n , aber das Barnes MRX hat einen Wolframkern.

Frage den Hersteller

Hallo Herr Möller,

vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Ich bin auf der Suche nach Ladedaten für das das Barnes Tsx im Kaliber 9,3x62. Wäre es möglich, das TSX genauso zu laden wie das Normale Barnes X. Verwende beide Male das 16,2 g Geschoß. Laden tue ich mit dem Pulver R 903. Eine andere Frage wäre, ob man das 11,7 g Impala auch mit der R 903 im Kaliber 9,3x62 verladen könnte. Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen

Simon Vierhaus, Sonntag, 3. Februar 2008 11:43

Tag Herr Vierhaus,

zum Lutz Möller KJG fragen Sie mich. Zu Barnes fragen Sie Barnes, usw. usf.. Unterstützung kostet. Keineinnhamen = keine Unterstützung. Selbstverständlich kann ich Ihnen Ihre Fragen beantworten, aber ich werde nicht so dumm sein, dem Feind in mein Boot zu helfen. Überlegen Sie doch mal selbst. Schießen Sie mal ein richtiges Geschoß. Dann wird Ihnen auch geholfen werden.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller,

Barnesstrecke 2006

Sehr geehrter Herr Möller,

zunächst vielen Dank für die heutige Auskunft zur Eignung Lutz Möller Geschoß bei 50,8 cm Steyr-Stutzenlauf und der Möglichkeit einer Spezialanfertigung Lutz Möller Geschoß bei übermaßigem Merkel-Kugellauf(8 x 75 RS).

Ich habe, um nicht nur auf die stark divergierenden Berichte zu bleifreier Munition angewiesen zu sein, 1 Jagdsaison Barnes X - Patronen (aus Wiederladerhand) aus meinem Steyr-M-Stutzen im Kaliber 30-06, 9,7 g, LL 50,8 cm, verwendet. Dies erfolgte alternativ zusammen mit S&;B 9,7 g TLMS (Fuchsbejagung).

Die Streuung bei beiden verwendeten Patronen lag bei je 2-2,5 cm (100 m, 5 Schuß, bei einer bemerkenswerten Gesamtstreuung von nur ~ 4 cm). Hier ist aber anzumerken, beim Barnes vergrößerte sich nach ~ 40 verschossenen Patronen (Man kontrolliert ja nicht nach jeder kleinen Serie) die Streuung merklich (5-7 cm). Die Annahme nach abriebbedingter Ursache hat sich bestätigt, da sich nach Reinigung mit "FORREST" die ursprüngliche Streuung wieder einstellt.

Das geringe Geschoßmasse mit 9,7 g war bewußt gewählt, da ich zum Einen bei gegebener Gelegenheit auch eine größere Schußentfernung nutze und zum Anderen der an sich sehr präzise schießende Stutzen bei höheren Geschoßgewichten (> 11,7 g) auch höhere Streukreise erbringt. Zumal die 30-06 oder auch die 8 mm Kalibergruppen auf unser europäisches Schalenwild, mit den niedrigeren Geschoßgewichten, immer ausreichende Wirkung erbringen, bei dem Vorteil der gestreckteren Flugbahn (meine Jahresstrecken, bei 34 JJ lagen ab ~ 15 bis hin zu 77 Stücken Schalenwild).

"Barnesstrecke" im Jagdjahr 2006:

Rehwild: 14 Stück bei Schußentfernungen zwischen ~ 35 und 185 m

Bewertung: Wirkung:

13 Stück lagen im Feuer bzw. in einer Entfernung vom Anschuß unter 25-30 m; 2 auf größere Entfernung beschossene Stücken lagen ebenfalls im Feuer; 1 Stück in einer Entfernung von ~ 60 m vom Anschuß (im Feld: keine Nachsuche mit Hund erforderlich, im Wald sicher anders, da insgesamt wenig Schweiß erbracht wird); Die angegebene Eignung bevorzugt für mittleres und schweres Wild kann ich so nicht nachvollziehen, da hiermit gerade auch die Eignung für schwaches Wild bestätigt scheint (Stichprobe ist aber statistisch gesehen viel zu niedrig);

Treffersitz:

Alle im Übergangsbereich Träger/Rumpf (von mir bevorzugter Haltepunkt) bzw. 2 x knapp hinter dem Blatt (dabei 1 x Pansen aufgeplatzt);

Wildpretentwertung:

Überwiegend gering, bis sehr gering, da bei dem von mir bevorzugten Haltepunkt vorn, sogar die Blätter ohne Beschädigung sind, aber die Augenblickswirkung auf die Stücke beeindruckt; Die Hämatome waren bei ~ 2/3 der Stücken gering, bei dem anderen Drittel deutlich, wie bei bleihaltigen Geschossen vergleichbar, ausgeprägt;

Schwarzwild: Beschossen: 5 Stück, bei Schußentfernungen zwischen 60 - 120 m

Bewertung: Wirkung/Treffersitz:

1 Frischling und 1 Überläufer lagen bei Blatttreffern im Feuer (beide ~60-70 m Entfernung); 1 Frischling flüchtete beim Schuß auf ~ 40 m Entfernung (flüchtig) und Treffersitz im hinteren Blattbereich noch ~ 110 m (Fangschuß erforderlich); 1 Frischling wurde auf ~ 120 m flott trollend beschossen und kam mit hohem Laufschuß, trotz Nachsuche mit Hund, nicht zur Strecke (Da Schneelage, war alles sehr gut nachzuvollziehen!), hier wäre sicher ein Zerlegungsgeschoß, daß den Brustkorb wahrscheinlich mit eröffnet hätte, die bessere Wahl gewesen; 1 Frischling wurde bei einer Drückjagd auf ~ 80 m flüchtig beschossen, klagte im Schuß und lag nach ~ 40 m verendet im Schnee, Treffersitz hier hinten hoch weidwund mit einer abgeschossenen Niere;

Wildpretentwertung:

Sehr gering bis gering, auch bei dem weidwundgeschossenen Frischling nur sehr geringe innere Verschmutzung; Ausnahme: Überläufer mit aufgebrochen ~ 70 Kg Gewicht: massive Verletzungen der Blätter und starke Hämatome;

Rotwild: 1 Hirsch mit aufgebrochen ~ 95 Kg Gewicht

Bewertung: Wirkung/Treffersitz:

Schußentfernung ~ 120 m; Hirsch ruhig ziehend; Im Knall sofort von den Läufen gerissen; Der Schuß lag mittig im unteren Hochblattbereich, ohne Herz oder Aderbündel am Herz zu treffen; nach knapp 10 Minuten (ich weiß, das eine Zigaretten- oder Zigarillolänge länger dauert !)war der Hirsch noch nicht verendet, konnte sich aber überhaupt nicht mehr bewegen, viel
schaumiger Lungenschweiß aus Ausschuß und Äser; mit Messer abgefangen;

Wildpretentwertung:

gering, aber einschußseitig deutliche Hämatome;

Füchse: 2 beschossene Füchse gingen mit Treffern weg (war nicht Böse darüber), deshalb auf Füchse aber wieder S&;B TLMS verwendet;

Schluß: Bleifrei stellt für mich wirklich eine vernünftige Alternative dar:

Ich bitte meine Mailadresse wegen Spam nicht zu veröffentlichen!

LM: Das tu ich aus dem Grunde seit vieln Jahren schon nicht mehr!

Mit freundlichen Grüßen von, Horst-Dieter, 20. Februar 2008

Frischlingsdoppel

Barnes Triple XR aus 7x64

Am 17. Januar 2008 erschienen noch bei Helligkeit, gegen 16:20 Uhr, Sauen an der Kirrung im Wald. Zunächst hielten sie sich aber in der lichten Dickung rechts (Foto) auf, da sie wegen der leichten Schneelage gut zu sehen waren.

Blick aus dem geschlossenen Sitz auf die Kirrung am nächsten Tag aufgenommen

Ich erkannte zunächst nur 2 Sauen, die an dem Rand der Dickung in Höhe der Kirrung auf 40 m standen. Gleich darauf bemerkte ich von rechts noch weitere. Eine Bache kam bis auf 15 m auf den Hochsitz zu und drohte mich wahrzunehmen. Die Waffe war schon im Anschlag, nach links gesehen, da waren schon 3 Frischlinge an der Kirrung. Ich erfaßte den ganz links allein stehenden Frischling und schoß. Das ganze Spektakel dauerte bis zum Schuß keine halbe Minute. Nach dem Schuß lud ich die Waffe (98`er) sofort im Anschlag durch und sah durch das ZF zwei Frischlinge am Anschuß liegen und schlegeln.

LM: ZNS Treffer!

Nach kurzer Zeit war dann Ruhe.



Nach dem Schuß aufgenommen.



Da liegen die beiden Frischlinge.

Die Frischlinge müssen nebeneinander gestanden haben, so daß nur einer für mich sichtbar war.

LM: Nebeneinander! Wohl eher hintereinander!

Nach der Bergung war ich nun sehr gespannt, was das Barnes Triple X Geschoss geleistet hatte. Beim Aufbrechen stellte ich fest, das beide Sauen recht hoch, in der Wirbelsäule getroffen waren.

LM: Das war vom Ablauf schon klar!

Deswegen lagen sie wohl auch gleich im Knall.

LM: Ja.

Beim Abschwarten knipste ich dann folgende Bilder:



Einschuß Frischling 1, in der Schwarte nur kalibergroß



Ausschuß Frischling 1 (27 kg aufgebrochen)



Frischling 1 innen

Frischling 2 innen (30 kg aufgebrochen)



Frischling 2 Steckschuß – da steckt doch was kupfernes

Frischling 2 Einschuß hoch im linken Blatt, Wirbelsäule


Barnes Triple-Shock XR Rest 11,34 g (Nahezu 100 % Rest)

Welcher Durchmesser?

Das Geschoß durchschlug folglich Fleisch und Knochen, um dann stecken zu bleiben.

Ich war sehr erschrocken war, als zwei Frischlinge lagen, hatte ich doch nur auf einen gezielt und geschossen. Also muß ich das Wild künftig doch länger beobachten, auch wenn die Gefahr von der Bache entdeckt zu werden, besteht. Denkt man über die Sache nach, frage ich mich, wie oft so etwas vielleicht schon unbemerkt – kein Schnee, Steckschuß – geschah, ohne in der Freude über ein Stück auf der Strecke gar nicht weiter nachzuseuchen.

Derzeit lade ich gerade die Lutz Möller Geschoß für meine 7x64. Die Barnes sind verschossen. Ich war mit den Barnes Geschossen ganz zufrieden auf Rehwild (kurze Fluchtstrecken um 30 m) und Raubwild (lag oft im Knall). Nun bin ich auf die Lutz Möller Geschosse gespannt.

Gruß HJ, 26. Januar 2009

HJ,

danke für den Bericht. Lies weiter in Durchschlagender Erfolg!

Gruß Lutz,

Unterschiede

Sehr geehrter Herr Möller,

seit einiger Zeit lese ich mit hohem Interesse Ihre Seite. Glückwunsch und Danke für die vielen nützlichen Informationen. Ich weiß, Sie bekommen sicherlich viele Fragen. Ich möchte aber dessen trotz gern eine stellen. Seit 4 Jahren schieße ich 7x64 Barnes ( Triple Shock ? ), die mir mein Jagdausbilder lädt. Gibt es zu Ihrem Lutz Möller KJG deutliche Unterschiede? Mein Wiederlader sagt nein. Mit dem Barnesgeschoß bin ich bislang zufrieden - habe trotz Treffersitz in der Kammer oder Leberschuß bei Sauen aber immer mal wieder 100 Meter Fluchtstrecken.

Danke für Ihre Mühe und gute Besserung!

MfG, Henning Setzer, Mittwoch, 11. Februar 2009 11:04

Tag Herr Setzer,

lesen Sie "> Wundwirkung, insbesondere die Teil über Zielwahl und Fluchtstrecken! Nette Nachrichten Eins und Zwei und Wettbewerb sowie Zeitgemäßes Jagdgeschosse.

Wenn Sie das verstanden und verinnerlicht haben, wird Ihnen klar sein, wie viel mehr der Schütze und die jagliche Lage das Geschehen bestimmen als das Geschoß.

Nachdem ich das nun als verstanden voraussetze, bleibt mir die Unterschiede, zwischen Barnes und Lutz Möller KJG zusammenzufassen, denn die sind auf meinem Netzplatz hier ja bereits ausreichend erläutertet. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe alles zu lesen und darüber nachzudenken bevor Sie fragen.

Geschoß

Barnes X

Lutz Möller Geschoß

Herstellung pressen drehen
Einpreßfläche Vollschaft reibungsarme Führbänder
Einpreßwiderstand sehr hoch gering
Druckentwicklung veränderlich gleichmäßig
Hohlspitze lang, offen kurz, http://kjg-munition.de/Jagd/Panzersteppe.htm">verdeckt, Hinweis
Anfangsdruck sehr hoch mäßig
Zielwirkung je nach Zielgeschwindig-
keit verschieden
von 0 - 300 m immer gleich, Splitter
Vorhersagbarkeit in üblichen Geschwindig-
keitsbereichen zufällig
sicher
Richtungsstabilität im Ziel zufällig sicher schulterstabil
Wirkung unbestimmt: mal Deformator,
mal Splitter
immer Splitter für den Wirkungsquerschnitt mit
Restbolzen für Ausschuß und Schweißfährte
Tiefenwirkung angegeben nein,
wegen Bauartfehler nicht möglich
ja, in Fleisch und Knochen
vollständig bestimmt nein, geht nicht ja

Ihr Jagdausbilder hat das wohl noch nicht verstanden. Sprechen Sie mal mit Walter darüber.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Schweiß auf Schnee

Hallo Herr Möller,

vorgestern am 29. Dezember 2010 konnte ich ein Geißkitz erlegen, das bei der Flucht auf dem Schnee eine bemerkenswerte Schweißspur hinterließ.



Die Bilder zeigen, den Anschuß, eine gut ausgeprägte Schweißspur, das erlegte Kitz

Gewicht aufgebrochen mit Haupt : 14 kg | Erlegt mit .30-06 Barnes TTSX | Schußentfernung 80 m | Kammerdurchschuß | Volltreffer Herz | Fluchtstrecke 20 m | Büchse Mauser 98, System Brasilien 1908/34 | Lothar-Walther Stainless Polygon-Lauf, Kontur #724, 60 cm lang | ZFR Zeiss 8x56.

Wegen des Polygonlaufes hatte ich ja am 9.12.2010 bei Ihnen angefragt und kann Ihnen mitteilen, daß ich damit hochzufrieden bin.

Ich wünsche Ihnen allen Lesern Ihrer Seite einen Guten Rutsch und für 2011 Alles Gute, immer viel Weidmannsheil und alles, was Sie sich selbst wünschen !

LM: All meinen Freunden wünsche ich ein gutes, neues Jahr 2011. Ohne euch wäre ich nichts. Erkennt und fördert das Gute, bekämpft das Schlechte!

Herzliche Grüße, Hubert Jäger, Freitag, 31. Dezember 2010 17:25

statt Barnes: Munition in .300" Win. Mag.

Hallo Herr Möller,

ich führe eine R93 in .300" Win. Mag.-Jagdmatchlauf (65cm) und habe bisher die Federal-Patrone mit Barnes-MRX-11,7g-Geschoß verwendet. Auf der Suche nach einer Alternative (gestreckte Flugbahn; hohe Energieabgabe auch auf größere Entfernungen) bin ich auf ihre Internetadresse gestoßen. Da ich das Gewehr auch auf Rehwild und kürzere Schußentfernungen führen möchte, würde mich interessieren, ob ihr Kupfergeschoß mit schwarzer Kappe in diesem Kaliber splittert bzw. wie es sich im Vergleich zu einem MRX-Geschoss verhält. Kann Ihr Geschoß auch auf afrikanisches Wild (wo ist die Grenze... Eland?), Elch, Bär etc. und auf Schwarzwilddrückjagden erfolgreich geführt werden oder fehlt es hier an Masse? Über die Präzision wird ja nur positiv berichtet. Wäre es möglich 10 Patronen zum Test zu erhalten (Preis?) und ab wann ist diese Munition lieferbar (28.06.2011?)?

In Erwartung Ihrer Nachricht verbleibe ich MfG, Dr. Jochen Günther, Mittwoch, 22. Juni 2011 16:51

Tag Herr Günther,

die Barnes X und verwandten Geschosse besitzen allesamt zwei nicht hinnehmbare Mängel, nämlich erstens einen knapp zugdurchmessergroßen Schaft, der die Einpreßkräfte in die Felder mitsamt dem Gasdruck unverhältnismäßig steigert, und der den Lauf mit Kupfer vollschmiert, und zweitens eine schlecht ausgelegte Hohlspitze, die bei üblichen Zielgeschwindigkeiten ungleichmäßiges Verhalten zeigt, insbesonder Richtungsänderungen im Wild.

Lies Lutz Möller Geschoß wirken anders.

Im Vergleich sind meine Geschosse, heute das MJG, in ihrer Wirkung begrenzt. Für die Munition der Lutz Möller GmbH gebe ich daher die Splitterwucht (in 100 m) an. Meine Geschosse ab 6,5 mm sind Einheitsgeschosse. Die Splittermenge (siehe Afrika 2011 Splitter) bleibt, ganz andes als bei Barnes, immer gleich. Mein Geschoß setzen Sie erfolgreich aus alles Wild, auch afrikanisches (Dickhäuter wie Elefant, Rhinozeros, Flußpferd ausgenommen) ein. Wie, lesen Sie in Lutz Afrika 2011. Masse fehlt nicht. Eindringtiefe ist hinreichend vorhanden und wird, anders als bei Barnes (dort fehlen Leistungsdaten ganz), auch angegeben, sind gewähleistet. Sie können die 300 WM auch auf Rehe einsetzen. Siehe .300" WM KJG Bockkitz.

Gerade bei kleinem Wild beachten Sie immer gute Zielwahl und halten entsprechend!

 Unrecht

Sehr geehrter Herr Moeller!

Da ich Ihren Netzplatz bis jetzt für eine gute Informationsplattform gehalten habe, möchte ich doch noch einige Worte sowohl zu Ihrem Aufenthalt in Australien als auch zu vielen der Beiträge, die danach veröffentlicht wurden, beisteuern.

Ihr MJG hat eine vernünftige und gute Wirkung auf die australischen Schweine bewiesen, soviel so gut … Das fürchterliche Abschlachten der Esel andererseits hat mich ganz nachdrücklich negativ berührt und meiner Meinung nach war auch die Wirkung Ihres MJG in 308 W überhaupt nicht ausreichend. Das „Herumgestolpere“ der kranken Tiere vor ihrem Ende war herzergreifend. Nicht umsonst sind Sie auch bei den „Donkeys“ auf Kopfschüsse umgestiegen.

Was danach die Büffel und Stiere betraf, haben Sie Gott sei Dank der ungenügenden Wirkung der 308 bei der Großwildjagd Rechnung getragen und sind nach ein paar untauglichen Versuchen auf Kopfschüsse umgestiegen. Von Haupt spreche ich hier bewußt nicht, da der jagdliche Hintergrund für mich nicht ersichtlich war und ist. Man denke in diesem Zusammenhang nur an die arme geschundene Kreatur, die sowohl einen Pfeil als auch 4 -5 Schüsse Ihrer MJG ertragen mußte.

Nun wird nachträglich die Wirkung Ihres Geschosses und der 308 in Australien hochgejubelt. Aufgrund von was bitte? Die Kopfschüsse hätten ebenso gut und wirkungsvoll mit einem Vollmantel Matchgeschoss angebracht werden können, und das zu einem ¼ des Preise Ihrer Munition. Die 178gr Lockbase von Lapua z.B.

Andere Hersteller, z.B. wie die von Ihnen und anderen so verachtete Barnes haben in angemessenen Kalibern (375 H&H, 375 Ruger etc.) Büffel in AUS bejagt und zwar mit den üblichen Kammerschüssen, guter Präzision und umwerfender Augenblickswirkung. Zu sehen auf vielen, auch privaten youtube – Videos. Es ist schwer erträglich, wenn man beobachten muß, wie sich viele Leute sich dauernd selbstgerecht auf die Schultern klopfen, ohne dazu wirklichen Anlaß zu haben!

Sowohl Barnes, Hornady - GMX, Lapua Naturalis, etc. können außergewöhnlich wirkungsvoll als auch präzise sein. Die Barnes TTSX und die Naturalis LR schießen aus meinen Waffen Loch in Loch, und die Wirkung ist einfach umwerfend. Gerade in Skandinavien und Nordamerika haben diese Konkurrenzprodukte zurecht viele überzeugte und durchaus kenntnisreiche Anhänger. Von superben Produkten wie GS – Custom, Aero, Jaguar usw. mal ganz zu schweigen. Es ist eine alte Erkenntnis, daß nicht alle Geschosse aus allen Waffen die gleiche Leistung erbringen können, dem sollte Rechnung getragen werden. Leider haben wir Menschen die Tendenz eigene Fehler anderen Dingen in die Schuhe zu schieben. Hier sind es angeblich schlechte und unpräzise Projektile der Konkurrenz … Die wenig qualifizierten Äußerungen zu sowohl 7x57R als auch 8x68S und 9,3x64 nehme ich einfach mal als Geschäftstaktik, denn mehr können sie nicht sein!

Also weniger (durch nichts begründetes) Schulterklopfen und erst recht weniger unrechtes Disqualifizieren von Konkurrenzprodukten wäre eindeutig mehr.

MfG, J. Gaus (Buskerud, Norwegen), Donnerstag, 2. Oktober 2014 15:11
P.S. Falls Sie meinen Beitrag nicht wortgemäß zu 100% veröffentlichen können oder wollen, dann lassen Sie es bitte ganz!

Tag Herr Gaus,

danke für Ihren Beitrag. Entgegen Ihren Behauptungen genügt die 308 mit meinen Geschosse auf jedes Wild (außer Dickhäuter) vollauf. 

Wie stirbt Wild?

Herumstolpernde Tiere ergreifen ihr Herz, schrieben Sie. Damit beschrieben Sie Ihr Gefühl beim Betrachten der Eselblutbäder, aber nicht das leibliche Geschehen.

Wie stirbt Wild? müssen Sie sich dazu fragen. Das müssen Sie genau wissen, wenn Sie das Verhalten eines tödlich getroffenen Tieres vom Treffer bis zu seinem Fall und Tod betrachten, um - wie Sie - daraus (in Ihrem Falle fehlerhafte) Schlüsse auf das verwendete Geschoß, den erzielten Treffer und die folgende Wirkung beider zu ziehen. Außer bei erfolgreichen Hirnschüssen (nicht „Kopf“schüssen) und Trägerschüssen, stirbt jedenfalls kein getroffenes Tier sofort. Nie!

Mit Fluchtstrecken, die eine Weile dauern, müssen Sie immer rechnen, wenn Sie auf Herz oder Lungen schießen. Bei den Eseln schoß ich je nach Lage auf verschieden Ziele und die Ergebnisse waren ebenso verschieden. Bei Hirn und Trägerschüssen sofortigesVerenden, bei andern Haltepunkten und Treffern (kurze) Fluchtstrecken. Jede beschossen Tier kam zur Strecken. Keines ging verloren. Das sind 100% Erfolg.

Lapua Lockbase für die Jagd ungeignet

Das von Ihnen vorgeschlagene Lockbase von Lapua ist für tiefeindringende Schüsse gänzlich ungeignet. Es ist ein bleigfülltes spitzes Vollmantelgeschoß, das im Ziel querschlägt, seinRichtung verliert und vom Staudruck breitgequetscht sein Blei verpritzt. So ähnlich 2001 in Namibia auf (kranken Springbock) gezeigt.

8 mm Springbockkugel

8 mm VMS Springbockgeschoß

Rundkopf ganz

Rundkopf ganz

Rundkopf kaputt

Rundkopf kaputt

Wenn dem Geschoß bauartbeding die Schulterstabilisierung abgeht, können Sie das nicht erfolgrech in die Tiefe wirken lassen. Eben da liegt der Grund für die mangelnde Tauglichkeit von  Spitzgeschossen, Rundkopfgeschossen und auch den Barnes, bei letzterem weil im jagdlich häuffig vorkommenden Zielgeschwindigkeitsbereich zwischen 700 und 900 m/s die Fahnen teilweise abbrechen und das nun assymmetische Geschoß deshalb seine Richtung, teil drastisch, ändert.

Mangelhafte Trägerschüsse

Die von Ihnen zu recht als untauglich bezeichneten (vermeintlichen) Trägerschüsse von der Seite oder von vorn auf Büffel 1 (Hegeschuß) oder Büffel 2 (Jagdschuß) waren mangel hinreichender Vorbereitung meinerseits, wie schon lange in Wasserbüffelskelett beschrieben, ungenügend, weil ich den Träger nicht getroffen habe. Nicht weil die Patrone oder mein Geschoß Mängel aufwiesen. Ihre aus der Luft gegriffene Vermutung hat keinerlei Zusammenhang, mit dem was da geschehen ist.

Hirnschüsse

Die Büffel, die ich erbeuten wollte, wendeten sich mir zu, wenn ich mich denen näherte. Die Schußentfernungen betrugen zwischen 50 und 100 Meter. Der Hegeabschuß auf Büffel 1 fiel aus der Reihe, wie das Tier selbst, das ja von dem Pfeil der Vorjägers bereits krank war. Daher verhielt sich der Bulle untypisch.

Büffel 2 fiel zwar auf den Treffer, erhob sich aber gleich wieder. Das war ein klares Zeichen für einen Krellschuß  (Siehe Wie stirbt Wild? ). Als ich begriffen hatte, daß meine Vorstellung der Büffelträger nicht zutraf, stellte ich folgerichtig sofort meine Zielwahl um. In Sommerplan 2014 angesagte Absicht der ganzen Reise war die Wirkung meiner Geschosse vor laufender Kamera zu zeigen. Fluchtstrecken stören Filme, insbesonder wenn Getroffene außer Sicht im Busch verschwinden.

Deshalb stellte ich auf Hirnschüsse um.  Nun zeige ich Ihnen die Erfolge: Büffel 2 auf den Träger | Büffel 3, endlich verstanden! (Hirnschuß) | Büffel 4, kaum zu sehen | Büffel 5-7, Leitbulle fällt mit Folgen | Büffel 8 nahm die Nüster hoch | Büffel 9 war ein großer Stier | Büffel 10 war ein roter Stier | Büffel 11 war noch ein Stier | Büffel 12, Tod im langen Gras | Wasserbüffelskelett: Die Lehre.

Keine umwerfenden Lungenschüsse

Sie schrieben von umwerfenden Lungenschüssen mit Barnes x in 9,5 mm. Wo denn? Zeigen Sie mir das!

Ich wiederhole: Außer bei erfolgreichen Hirnschüssen (nicht „Kopf“schüssen) und Trägerschüssen, stirbt jedenfalls kein getroffenes Tier sofort. Nie! Verletze Tiere können rennen (müssen aber nicht, wenn sie nicht wollen). Zwang von Seiten des Treffer und seiner Wirkung am Anschuß zu fallen, besteht bei Lungen- oder Herztreffern überhaupt nicht. Bis solche Tiere vom Blutverlust ihren Verletzungen erst blind und dann bewußtlos geworden sind, können die noch machen, was die wollen. Zu sterben dauert bei solchen Treffern.

Nur Hirn- und Trägerschüse wirken sofort.

Vermutungen helfen nicht weiter

Ihre weiteren, geäußerten Vermutungen helfen nicht weiter, weil Sie mir keine nachvollziehbaren, meßbaren Ursache-Wirkungs-Ketten mit überprüfbaren Modellen anbieten. Das ist unwissenschaftlich. So kommenwir nicht weiter.

Ich biete nachprüfbare Modelle

Siehe Tiefenwirkung, Grundlagen mit den dazugehörenden Geschossen, siehe MJG, Restbolzen

Ich führe die Modelle selbst lebendig vor

Siehe hier und da. Sie sehen seit 2002 die Leistungen tausendfach im jagdlichen Einsatz von mir und Anderen.

Nachahmer

Die von Ihnen als „superb“ bezeichneten Nachahmer meiner ersten Geschosse „Aero“ und „Jaguar“ bauen meine allerersten Typen mit „Änderungen“ nach, eher schlimmer, als besser. Soll ich mich darüber freuen, oder darüber lächeln? Solche Geschosse als Beweis gegen mich anführen zu wollen, zeigt nur, Ihnen ist die Geschichte dieser Geschosse nicht genügend bekannt. Vielleicht hilft ja ein Blick in meine Geschichte, Führbandgeschosse, oder Kupferjagdgeschoß.de in Gänze zu lesen!

Auf mich können Sie sich verlassen

Die überragende Leistung meiner Geschosse  (siehe den Vergleich von 3. Seite zu Geschoßwirkung) bestimme ich nach den jagdlichen Notwendigkeiten, sage die Leistung in Zahlen an, und führe die Geschosse selbst vor. Diese Leistung und Sicherheit bietet sonst kein Hersteller. Für anspruchsvolle Kunden gibt es daher keinen Grund andere Hersteller zu bevorzugen.

Waidmanns Heil, Lutz Möller, Oktober 2014

Munition erhalten Sie im Laden der Lutz Möller GmbH in den dort angegeben Mengen.