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Woodleigh Teilmantelgeschoß

Woodleigh  Geschoßerfahrungen!

Hier folgen meine - allerdings noch beschränkten - Erfahrungen:

8x68S 12,7g Woodleigh Weldcore

Ladung im mittleren Bereich zwischen Minimum und Maximum. Hat aus meiner R 93 höchst präzise geschossen. Ein 3er Hirsch ist mit hohem Blattschuß noch 30 - 50 m in eine Dickung gelaufen. Ein Alttier lag mit Blattschuß im Knall. Ein Überläufer ging mit Schuß hinterm Blatt noch 30 m, alles mit Ausschuß und ohne Wildbretentwertung.

Jetzt aber der Hammer: Ein Kalb habe ich auf knapp 150 m beschossen. Treffer mittig auf dem Wildkörper: Kein Ausschuß! Ich fand einen stark deformierten Restkörper mit >90% Restgewicht unter der Decke vor. Das Kalb lief noch 50 - 70 m. Nachdem ich es nach 15 min fand mußte noch ich einen Fangschuß geben. Das habe ich bei Kälbern und so einem Treffer zuvor noch nie erlebt.

9,3x64 18,5 g Woodleigh Weldcore

Ladung ebenfalls zwischen Minimum und Maximum. Schießt auch super präzise. Einen Bock habe ich hinterm Blatt getroffen. Er stand etwas spitz zu mir, so daß der Ausschuß weich war. Er lag im Knall. Ausschuß fast handflächengroß. Keine Hämatombildung. Ein Frischling lag ebenfalls im Knall mit handflächengroßem Ausschuß.

Mir erzählte jemand von einer Büffeljagd in Afrika mit .404" Jeffery und Woodleigh Weldcore. Das Geschoß sei nicht durch das Schulterblatt gekommen. Ähnliches habe ich auch mal im Internet über das Woodleigh Weldcore in .460" Wby. Mag. gelesen.

Nach meinen ersten Abschüssen habe ich in der Tat den Eindruck, daß das Woodleigh trotz seiner stabilen Konstruktion sehr ,,weich" ist (siehe oben das Kalb).

Mister Magnum, 6. November 2004 10:16

Sehr geehrter Herr Möller,

ich jage in einem Hochwildrevier auf Rehwild, Sauen und Rotwild und verwende dazu eine Blaser R93 Offroad im Kaliber .30-06 und eine Blaser R93 Attache im Kaliber 9,3 x 62. Beide Büchsen schießen sehr präzise.

Allerdings bin ich mit der Geschoßwirkung nicht ganz zufrieden. In der .30-06 schieße ich momentan 14,25 g Woodleigh Teilmantel, in der 9,3x62 18,5 g Woodleigh Teilmantel, jeweils geladen von W. Romey.

Wildbretzerstörung kommt kaum nicht vor. Allerdings liegt trotz in der Regel guter Treffer kaum ein Stück am Anschuß, was besonders ausgeprägt auf die .30-06 zutrifft. Nachdem ich mich jetzt ausführlich mit Ihrer informativen Website beschäftigt habe, würde ich gerne Ihr Lutz Möller KJG ausprobieren.

Da ich aber nicht selbst lade, bin ich an fertiger Munition interessiert. Bitte nennen Sie mir Bezugsquellen und Preise!

LM: Lutz Möller GmbH

Vielen Dank und Waidmannsheil! W. Ortlieb, Samstag, 19. April 2008 21:28

Herr Ortlieb,

warum so schwer und folglich warum so langsam? Genau da liegt der Hund begraben! Neben der Zielwahl und dem Treffer gibt die Geschwindigkeit die Wirkung, insbesondere bei kleinere Tieren, bei denen Sie gänzlich unverzichtbar ist.

Quellen werde ich ich Ihnen nennen.

Waidmannnsheil, Lutz Möller

Woodleigh Geschädigter atmet auf

Sehr geehrter Herr Möller,

am Montag kamen die 9,3x62 mit KJG von Herrn P. bei mir an. Am Dienstag war ich auf dem Schießstand und habe die Waffe eingeschossen. Sie schoß ohne Seitenabweichung 30 cm hoch (vorher Woodleigh 18,5 g).

Nach Umstellen des Zielfernrohres brachte ich drei Schuß derart ins Ziel, daß sich alle drei Löcher berührten. Mehr Präzision kann man wohl nicht erwarten.

LM: Das wist allein eine Frage des Schützen!

Am Dienstag Abend konnte ich dann auf 35 m ein Schweinchen erlegen; hinters Blatt geschossen ist es im Schußknall verendet. Es sind keine wesentlichen Zerstörungen festzustellen.

Gestern Abend habe ich dann auf ~ 180 m eine guten alten und sehr vorsichtigen Bock gestreckt. Eine solche Schußentfernung war bisher mit meiner 9,3 und den lahmen Woodleigh undenkbar, ganz abgesehen von der unzureichenden Wirkung.

Der Bock ist ebenfalls im Knall zusammengebrochen, Einschuß halbspitz von vorne rechts am Trägeransatz, Ausschuß hinter dem Blatt links, keine wesentlichen Zerstörungen. Sie sehen, daß ich begeistert bin! Vielen Dank auch für die interessanten Gespräche, ich werde Sie weiter auf dem Laufenden halten!

Waidmannsheil, Wolfram Ortlieb, Donnerstag, 8. Mai 2008 20:16

Na gut Herr Ortlieb,

mit Mut geht es gut (wenn ein Lutz Möller KJG in der Patron steckt). Das 9,3 mm 18,5 g Woodleigh kommt mit mit 750 m/s v0 gegen die 9,3x62 KJG Munition mit 986 m/s v0 oder 236 m/s schneller nicht an.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Woodleigh will, aber kann nicht . . .

Zu Dritt unternahmen wir vom 19. bis 28. Februar 2002 eine kleine Jagdreise auf der Farm „ Alexanderfontein“ von Johan Du Plessis. Das Wetter war beständig 27°C warm und sonnig. Durch den Wochen vorher gefallenen Regen erwartete uns eine üppige Vegetation. Das Gras war zum Teil so hoch, daß vom Wasserbock nur mehr die Lauscher heraus ragten! Somit war klar, unsere Chancen auf Warzenschweine und anderes Kleinwild waren nicht sehr gut. Unser Hauptanliegen war jedoch, für Henry einen guten Kudu zu finden. Alles weitere wollten wir dem Zufall überlassen.

Zum großen Erstaunen aller ließ die Wirkung von Henry´s .416 Rigby sehr zu wünschen übrig. Das 22,7 g. Woodleigh-Geschoß brachte bei 2 Kudus und einem Streifengnu keinen Ausschuß! Der erste Kudu erhielt zwei Treffer, einmal 30 cm hinter das Blatt, der andere waidwund kurz vor der Keule auf etwa 100 Meter Entfernung. Der Kudu zeichnete überhaupt nicht. Schweiß war weder am Anschuß noch an einer Stelle, wo der Bulle einen Zaun übersprungen hatte, zu finden.

Der zweite Kudu bekam auf 40 Meter die Kugel hinters Blatt und sprang ebenfalls ohne zu Zeichnen ab. Wieder kein Schweiß oder andere Pürschzeichen. Durch Zufall fanden wir ihn gut 100 Meter vom Anschuß verendet liegen. Das beim Zerwirken geborgene 22,7 g Woodleigh-Geschoß hatte ein Restgewicht von nicht mal 50% und war total deformiert.

Ein auf 150 Meter beschossenes Streifengnu brach mit Blattschuß sofort zusammen, jedoch auch ohne Ausschuß! Johan bestätigte unsere Erfahrungen. Erst kurze Zeit vorher hatte ein Freund mit der .416" Rigby und Woodleigh-Geschoß eine lange Nachsuche auf einen Warzenkeiler verursacht!

Ein weiterer erfahrener Jäger und Wiederlader berichtete uns über seine Enttäuschungen mit dem Woodleigh in der 9,3x62. Auch hier hatten Stücke ab mittlerer Stärke keinen Ausschuß und schweißten nicht. Da fragt man sich, wie es zu einer derart guten Reputation der Woodleigh Geschosse in der Fachpresse kommt . . . !

Quelle: http://www.jagd-und-safariclub.de/Berichte.htm

TMR Woodleigh zu weich

Lieber Lutz!

Immer wieder wird berichtet, das TMR Woodleight sei zu „weich“. Einige wirklich erfahrene Büffeljäger empfehlen es deshalb nicht, sondern die äußerlich baugleiche Version von Degol, die einen stärkeren Mantel hat.

Gruß, Ulrich, Mittwoch, 20. August 2008 08:41

Moin Ulrich,

meine, bzw. Nils letzten zwölf Büffel, einschließlich dem riesigen Frachtfliegerbüffel, erlegten wir deshalb sehr zufriedenstellend mit 8,5 mm und 9,3 mm KJG. Den Ärger mit zu weichen Geschossen hatte ich vorher ja selbst bei den drei Bison erlebt.

Gruß Lutz,

Büffel breit Versuche

Lies vorher Angriff im Busch!

Mit ihr haben wir noch was vor

Ein dickes Ding ist bereit

Roland schißt breit auf die liegende Kuh

Der .404" TMR Einschuß

Der vorherige 9,3 mm KJG Ausschuß

Nils nimmt ihn als Zielmarke für eine weiteren .404" TMR Einschuß von der Gegenseite

Nils trifft gut. Sieh das Loch

Unter dieser Beule steckt das 26 g .404" TMR

Da ist das 26 g .404" TMR seitlich

Da ist das 26 g .404" TMR von hinten

Nebeneinander die beiden Büffel-quer-Durchdringer .404" 26 g TMR und 9,3 mm 10 g KJG

So sehen die .404" und 9,3 mm KJG Geschosse und Patronen nach einem quer durchschlagenen Büffel aus

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Der Riesenkracher bringt nicht mehr Tiefenwirkung als das 9,3 mm KJG!

Die gute, leichte, führige 9,3x64 Repetierbüchse Heym SR 20 genügt für dickhäutige Büffel.

Rechts außen die kaputten .416" Rigby 26 g Woodleighgeschosse aus dem Versuchsbüffel

Büffel-breit-Versuch-Würdigung

Der oben beschriebene Büffel-breit-Versuch nach dem Angriff im Busch, bei dem ich obige Wasserbüffelkuh mit der 9,3x64 erlegte, zeigt im Vergleich mit wesentlich größeren Patrone, einer .404" Jeffrey oder 10,75 x 73, die mit erheblichen massigeren Geschossen, nämlich 26 g Abschußmasse auch erheblich heftiger Rückstoß verursacht!

Flugbahnvergleich

Patrone Geschoß Masse
[g]
Anfangsdruck
[bar]
Lauflänge
[mm]
V0
[m/s]
GEE
[m]
± 5 cm
Reichweite
[m]
Reichweite [m] Bahn300
[cm]
9,4 x 64 KJG spitz 10 150 650 1.071 224 258 x -11,8
.404" Jeffrey TMR 26 250 600 729 162 180 - 78 -47,1

Im Nahkampf durchdringt das 10,75 mm 26 g TMR nicht mehr Büffel als das 9,3 mm KJG. Während die KJG-Restbolzen immer annähernd gleich viel wiegen, streuen die veralteten Bleigeschosse erheblich mehr. Eines wog noch 25 g, das andere aber nur 15,5 g - beide wurden auf kurze Entfernung quer durch den Büffel geschossen. Ich finde solche Leistungen mehr als verstörend. Aber na ja, jeder kann ja selbst entscheiden, mit welcher Bewaffnung er sich dem Büffel im Busch stellte. Der Vorteil der 9,3x64 KJG Munition ist neben der Verläßlichkeit, die breite Einsatzmöglichkeit, sowohl auf Großwild im Busch als auch auf anders Wild in der Steppe, auch gern bei 300 m und, wenn es sich dabei um Großwild handelt, noch weiter. Das kann das olle Bleiding nicht.

Barry meinte, die meisten seiner Gäste kämen mit dicken Rohren, teils auch mit Doppelbüchsen. Da die dicke Büffeldecke Restbolzen und Geschosse, nachdem die quer durch den Büffel drangen, gut fängt, könnte ich ja mal über ein neuen Büffelpatrone nachdenken, die genau das ausnützt, so daß man immer ein Büffel aus der Herde herausschießen kann, auch wenn noch andere dahinter stehen. Niemand möchte ein Tier ungewollt verletzen. Bei solchen Kraftwerken mit langen und spitzen Hörnern, wie den Büffeln, ist besonders davon abzuraten, weil die sich wehren können und gelegentlich angreifen. Ein solche Büffelpatron bekäme wunschgemäß ein großes Kaliber, z. B. 12,7 mm oder größer, aber kurze leichte Geschosse ohne Splitter, die in der Tiefe mehr zerstören als kleinkalibrigere Geschosse, aber wegen genau eingestellter Flächenlast nicht aus dem Büffel ausschössen.

Aus Kupfer müßten die also in etwa so lang wie der 9,3 mm KJG Restbolzen sein. Man käme bei 12,7 mm mit etwa 16 g Geschoßmasse hin und der Bolzen hätte in der Tiefe den doppelten Wirkungsquerschnitt wie ein 9,3 mm KJG Restbolzen, also durchaus ein für solch große Tier vernünftiges Maß. Dann mußte noch ein Kunststoffspitze dran, damit sich die Geschosse gut laden lassen, und schön wäre mal wieder ein alter Zopf abgeschnitten.

Sieh auch Torsten-mit-.30-06-in Afrika-2008 # Restbolzenwirkung!

Nur - dann müßte ich ja schon wieder ein Forschungsreise für Beweisabschüsse unternehmen. Wenn ich auch noch Spaß dran hätte? Au weia, dann schimpfen die Heuchler wieder!

Lutz Möller, 12. August 2008,

p. s. Barry orderte inzwischen 10,75 mm KJG für seine .404" Jeffrey und Roland auch für seine .270" Win in England

Woodleigh HSB

Hallo Herr Möller,

Woodleight bietet neuerdings hydrostatick stabilized Projektiles aus Messing an (Woodleigh HSB). Ich habe 5 davon mit ,guter' Präzision ( 3,5 cm) aus meiner .458" Lott verschossen. Allerderdings sind die Führbänder an diesem Geschoss etwas unvollkommen. Haben Sie für diese Afrikapatrone eine passende Lösung aus Messing? Einen Deformator, oder Solid ??

LG, Thomas Braun aus Berlin, Donnerstag, 1. September 2011 12:24

LM: Dafür gbt es Lutz Möller .458" KJG ab Lager.

Lies auch Woodleigh Teilmantelbleigeschoß | Afrika

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

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