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Jaguargeschosse

ihre Wirkung, oder deren fehlende . . .

Vorsicht Trittbrettfahrer: In den langen Jahre meiner Forschungen, Entwicklungen, Messungen und Prüfungen für bessere Jagdwaffen und Jagdgeschosse, sind schon viele an mich herangetreten, die entweder nur einen Rat für die Jagd, oder aber mein Wissen für deren Zwecke wollten. Auch Klaus Herrlinger, Albrecht Huf oder Tobias Büttner boten sich mir mal als verläßliche Partner für vorgeblich gemeinsame Zwecke an. Treue zeigt sich mir anders.

Siehe Albrecht Huf Kündigung, sieh Klaus Herrlinger Küdigung!

Fallen Sie nicht auf Etikettenschwindel herein. Meine originalen KJG Geschosse gibt es echt nur von mir, bzw. der Lutz Möller GmbH zu kaufen.

Das Ihnen Dritte als „Sax“ „Jaguar“ „Aero“ und so weiter unter gleichen oder ähnlichen Namen anbieten, ist nie echt von mir. Werfen Sie Ihr gutes Geld nicht für Falsches  aus dem Fenster. Kaufen Sie meine originale Lutz Möller KJG Munition nur von der Lutz Möller GmbH!

Hallo Lutz,

zur Vervollständigung deines Brockhauses der Munition. Mein Freund und Ich haben die Jaguargeschosse in 8x68 S und 8,5x63 Reb jagdlich eingesetzt:

  1. 8x68 S Jaguar: Fuchs 170 m auf einer Wiese mäuselnd. Treffer lag mittig 2 Finger hinter dem Vorderlauf. Der Fuchs zog nach erhaltenem Treffers noch 2 - 3 m!

  2. 8x68 S Jaguar: Dreiläufige Ricke 106 m.Gezielt aufs Blatt geschossen, damit es nicht in den Mais ziehen könne. Treffer lag sauber auf der kurzen Entfernung auf dem Blatt. Ergebnis: Ricke brach zunächst zusammen, stand dann aber wieder auf und zog 20 - 30 m in den Mais.

  3. 8x68 S Jaguar: Keiler aufgebrochen 71 Kg. Treffer lag handbreit hinter dem Blatt. Keiler zog 60 - 80 m in den Mais.

  4. 8,5x63 Reb Jaguar: Frischling 25 Kg aufgebrochen. 40 m Entfernung. Treffer lag hinter dem Blatt. 25 m - 35 m Flucht in den Mais.

  5. 8,5x63 Reb Jaguar: Frischling 150 m schräg auf den Stich geschossen. Austritt auf dem rechten Vorderlauf. Schwarzkittel brach zusammen. Aber nach einer halben Stunde war noch erstaunlich viel Leben im Schwarzkittel!

  6. 8x68 S Jaguar: Marderhund 105 m Treffer lag waidwund. Nach dem Abbaumen und beim Zugehen auf den Marderhund versuchte dieser mich noch anzunehmen! Fangschuß 9 mm Tm-Hohlspitz erlösten das Tier!

  7. 8x68 S Jaguar: Marderhund 141 m. Treffer lag kurz hinter dem Blatt. Marderhund brach tödlich getroffen zusammen.

Zusammenfassung

7 Wesen wurden beschossen und gut getroffen, aber nur eines ( Marderhund) brach im Knall zusammen. Da es sich ja hier um „richtige Patronen“ handelt, stellt sich das Ergebnis als sehr unbefriedigend da.

Auf die Frage an Herrn Huf, woran dies denn liegen könnte, erhielt ich keine fundierte aussagekräftige Antwort. Schade. Wir werden die Jaguar-Munition nicht weiter verwenden.

Mit freundlichen Grüßen und donnerndem Horrido, Ken Fischer, Jagdschule Eixen GmbH , Dienstag, 22. April 2008 20:05

Jaguar Stoppwirkung

Hallo Lutz,

es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich auch Jagdlehrer beharrlich weigern, deine Seiten zu lesen und zu verstehen, besonders auch die aktuelleren Neuigkeiten.

Da wird sich darüber beschwert, daß ein Tier, das waidwund geschossen wurde, böse ist und beißen möchte. Da schießt man durch den Stich in den Vorderlauf, also an allem lethalem vorbei und auch die Splitter können nicht wirken, weil sie von zuviel Fleisch aufgefangen werden (siehe deinen sehr aktuellen Beitrag Splitter- und Restbolzenwirkung) und der Waidpädagoge wundert sich, daß das Tier sich noch quält. Da werden Kammerschüsse aus der Nähe abgegeben, die Tiere folgen ihrem Fluchtinstinkt, solange sie noch können (nämlich bis 100 m), und nur, weil die Patrone 8X68 heißt, soll alles geschriebene nicht mehr gelten und der Fuchs mit der 2 m Flucht ist zu weit gelaufen.

Ich denke, man kann über Jaguar denken, was man will, den Anspruch zaubern zu können, hat Herr Huf sicher nicht. Ähnliches wie oben beschrieben wird auch bei Lutz Möller KJG vorkommen, zumindest wurden solche Zielwirkungen oft genug von KJG-Nutzern beschrieben.

Die Stoppwirkung ist gesucht und wieder nicht gefunden......

Liebe Grüße, Jan, Mittwoch, 23. April 2008 09:06

Lieber Jan,

anschließend sprach ich fernmündlich mit Ken eine halbe Stunde oder länger. Er hat tatsächlich lange nicht mehr bei mir gelesen. Ich habe im die Zusammenhänge erklärt, also Zielwahl, Fluchtstrecke, Wirkungsquerschnitt und Grundsätzliches zu Splitter und Restbolzen. Dazu Blödsinn Stopwirkung zu lesen und zu verstehen hilft auch immer wieder.

Zwischen allen andern Geschoßentwicklern (sofern die Dinger nicht einfach nur stumpf abgekupfert sind (z. B. Reichenberg von Faude, oder zu Umgehung von Schutzrechten leicht abgeändert nachgebaut werden)) und dem Erfinder der Lutz Möller Geschosses gibt es zwei wesentliche Unterschiede: Erstens weiß er was beim Schuß und Treffer geschieht, sowohl mit dem Geschoß als auch dem Wild, und zweitens erklärt er das auch den Benutzern, entweder hier auf meiner Seite, oder auch mündlich - das auch mit Maßeinheiten und -zahlen, also nachprüfbar = kein Gerede sondern belastbare Aussagen!

Das Huf Kenn mit einer flapsigen Bemerkung zur Fluchtstrecke, wie „Da ist dem Schwein in den letzten Minuten wohl noch mal sein Leben durch den Kopf gegangen!“ abspeiste, statt auf ihn einzugehen und ihm weiterzuhelfen, war der eigentliche Grund seiner Verärgerung.

Zwischen dem Lutz Möller KJG und allen anderen Geschossen gibt einige wesentliche Unterschiede. Der Wichtigste ist sein ausgewogener Entwurf, der all üblichen Einflüsse und Eigenarten berücksichtigt, der die sich teils widersprechenden Anforderungen ausgleicht um als Einheitsgeschoß verwendet zu werden, so daß nicht viel Spezialgeschosse den wankelmütigen Geist verwirren, sondern nur eine Lösung auf die man sich verlassen kann. Daß dabei ein sehr wirksames Geschoß entstanden ist, das dabei nicht unnötig zerstört ist gewollt und, wie man of liest auch gekonnt. Dennoch kann es nicht zaubern. Grins: Die Silberedition steht noch aus. Vielleicht mal zum Hundertjährigen, oder so.

Gruß Lutz

Jaguargeschoß untauglich

schrieb Michele Constantini in Wild & Natur 10/2009

Hallo Lutz Möller.

Kürzlich geriet mir die neueste Ausgabe der Schweizer Zeitschrift Wild & Natur 10/2009 in die Hände. Ein Praxisbericht fiel mir besonders auf: Das verwendete bleifreie Jaguar-Geschoß erwies sich als untauglich! Ich bin insofern erstaunt, da bei dieser Konstruktion gewisse Ähnlichkeiten mit einem alten Lutz Möller KJG zu vermuten sind! Was hat da versagt? Haben wir hier auch ein „Impala-Effekt“?

Weihei, Erich Stalder, Sonntag, 11. Oktober 2009 11:13

Ach Herr Stalder,

da haben wohl die Abkupferer“ Huf und Herrlinger versagt. Wenn der Meister dem Lehrling nicht ganz genau erklärt, was der und warum der machen soll, kann ja schon mal was schiefgehen. Ich werde aber einen Teufel tun den Nachmachern auf die Sprünge zu helfen. Insofern halte ich mich hier zurück.

Letzte Woche in Schweden 2009-2 legte ich mit dem Lutz Möller KJG vier Sauen und zwei Elche auf die Decke und bin zufrieden.

Waidmannsheil, Lutz Möller


Mehrere Jaguarfälle

Hallo Lutz,

ich finde sehr gut daß Du Presseberichte über Wettbewerbserzeugnisse nicht mehr kommentierst. Denn ohne über die genauen Umstände Bescheid zu wissen, ist es nicht die Art des feinen Mannes über etwas zu urteilen. In besagtem Bericht (Der Einsender hat schon den Namen der Zeitschrift falsch wiedergegeben…! Das Heft heißt Jagd & Natur aber nicht Wild & Natur) heißt es nur, bei einem Hochblatttreffer ging das Tier ab. Schlechte Trefferlage? In diesem Fall könnte das Geschoß nichts dafür, sondern nur der, der es auf den Weg schickte. Wie wir alle wissen spielen sehr viele Parameter mit, wie und ob das beschossene Stück im Feuer liegt oder abgeht. Das Wichtigste ist, habe ich von Dir gelernt, Lutz ?, die Trefferlage.

LM: Beachte Zielwahl!

Ich selbst verwende seit diesem Frühling Jaguar (Lutz Möller KJG in CH nicht erhältlich).

LM: Jeder kann überall Lutz Möller KJG haben, auch in der Schweiz!

Ich bin damit sehr zufrieden. Alle, bis auf eines (30 Meter Flucht; Schuß durch Herzspitze), lagen alle Stücke (8 in der Zahl) im Feuer, inklusive die zwei Frischlinge die ich mit einem Schuß erlegen konnte.

Weidmannsheil & Lieber Gruß, Martin, Samstag, 17. Oktober 2009 09:40

Martin,

„In der Jagdpraxis erwiese sich die bleifreie Munition Jaguar von Klaus Herrlinger als ungeeignet. “ und „Der Redaktion von Jagd & Natur sind eine Reihe ähnlicher Fälle mit dieser Munition bekannt. “ steht in Jagd & Natur 10/2009 Praxisbericht auf Seite 49. Es ging also nicht um nur einen unbefriedigenden Hochblatttreffer sondern eine Reihe nicht zufriedenstellender Wirkungen.

Vielleicht sollte jemand dort mal hinschreiben, um mehr zu erfahren.

Waidmannsheil, Lutz Möller


Lieber ohne Blei

Hallo Herr Möller,

die Zahl der KJG-Verwender in meiner Umgebung nimmt rasant zu, weil immer mehr Jäger kein Blei in ihrem guten Essen haben wollen und sehr viele gute Erfahrungen vorliegen. Parallel zur 7,62 mm mit Lutz Möller KJG benutze ich aber hin und wieder auch die .222 Jaguar. An der Wirkungsweise auf Rehe gab es überhaupt nichts zu bemängeln und in Österreich fiel auch ein Schmaltier auf ~ 80 m halbspitz von vorn beschossen mit Oberarmbruch und 4 cm Durchmesser Schußkanal durch die Lunge nach ~ 30 m!

Viele Grüße und Waidmannsheil! Gerd Ahnert, Montag, 19. Oktober 2009 10:27

Fertig mit Jaguar

Ricke wollte nicht sterben

Tag, Herr Möller,

obwohl ich für meine 7x64 und die 6,5x57 R das Lutz Möller KJG mit bestem Erfolg nutze, habe ich jetzt mal das Jaguar in meiner M 66 in .308 ausprobiert (8,5 g). Ich bin bedient!

Erstes Stück war ein 6 kg-Kitz auf ~ 60 m. Zwar lag das Kitz, aber der Ausschuß war schon heftig.

Jaguar: Kitzausschuß

Der Hammer kam aber jetzt am Sonntag: Auf einer Waldschneise eine Ricke mit Rickenkitz. Zuerst habe ich das Kitz geschossen, 3 cm hinters Blatt. Zeichnete mit krummem Rücken, ging ab in den Bestand und brach nach ~ 25 m zusammen. Wieder ein großer Ausschuß, etwas Schweiß am Anschuß, nichts in der Fluchtfährte.

Jaguar: Rickenkitzausschuß

Dann wartete, daß die Ricke sich breit stellt. Nach ~ 20 Min. tat sie mir den Gefallen. Da ich eine gute Stellung auf dem Hochsitz hatte, schoß ich auf 100 m auf den Trägeransatz. Das Stück brach im Knall zusammen, versuchte danach aber bestimmt noch 5 Minuten, wieder auf die Läufe zu kommen. Um dem Tier Qualen zu ersparen, baumte ich ab. Was geschah dann? Die Ricke kam wieder auf die Läufe und schleppt sich links in den Bestand, da sie sich unter einer jungen Fichte niedertat. Ich trug dann mit der Kurzwaffe den Fangschuß an. Als ich dann aber sah, wo der Trägerschuß saß, war ich restlos bedient (siehe Foto)!

Jaguar tötete Ricke bei dem Treffer nicht ohne zusätzlichen Fangschuß (oben)

Mit einem solchen Schuß darf ein Stück Wild nicht mehr hochkommen! Folglich bekommt die .308" W. jetzt auch das KJG!

Gruß aus Niedersachsen von H. G., Samstag, 24. Oktober 2009 14:21

P.S.: Der obere Trägertreffer bei der Ricke ist der Fangschuß!

Jan meint . . .

. . . zu den Treffern

Lieber Lutz,

hätte man sich bei den auf den Fertig mit Jaguar-Bildern gezeigten Jaguartreffern über die Wirkung des Lutz Möller KJG beschwert, hättest du wahrscheinlich ff. Antworten gegeben.

ad 1.: Der Schuß sitzt auf dem Blatt auf der Ausschußseite und zerstörte sichtbar Knochen. Die Wirkung ist entsprechend. Beachte Haltepunkt!

ad 2.: Der Schuß sitzt auf der Ausschußseite im Bauchraum sichtbar im Gescheide. Die Wirkung ist entsprechend. Beachte Haltepunkt!

ad 3.: Bei breit stehendem Wild schieße nie auf den Träger, nur von vorne und hinten. Beachte Haltepunkt!

Liebe Grüße, Jan G., Donnerstag, 29. Oktober 2009 10:01


Jan irrt . . .


Zu Jan meint . . .


1. Kitzausschuß: Richtig, der Schuß auf der Ausschußseite faßte etwas Knochen. Solche Treffer habe ich aber mit Lutz Möller KJG auch gehabt, aber ohne die jaguarmäßige Zerstörung!

2. Falsch. Das Stück stand absolut breit. Pansen und Gescheide waren heil, die Leber war angerissen. Das Jaguargeschoß ist im Wildkörper abgelenkt worden.

3. Ob Jan meint, das Stück hätte nicht breit auf den Träger geschossen werden dürfen, interessiert hier nicht. Tatsache bleibt, daß ein Stück Rehwild mit so einem Treffer nicht mehr auf die Läufe kommen darf!

Gruß, H. G., Freitag, 30. Oktober 2009 18:47

Kahlwildjagd in Schottland

mangelnde Jaguargeschoßwirkung

Moin Herr Möller,

ich komme gerade von einer Woche Kahlwildjagd in Schottland zurück. Mein Freund und ich schossen jeweils das Jaguargeschoß aus einer Sauer 202 7mm Rem Mag und einer Sako-Menke .308" Win. Entfernungen gelasert zwischen 70 und 360 m. Wir erlegen 21 Stücke Rotwild. Die Geschoßwirkung war mit beiden Patronen allerdings unbefriedigend:

Kein sichtbares Zeichnen der Stücke auf den Einschlag der Kugel. So war es manchmal schwierig, Folgeschüsse auf weitere Rudelmitglieder abzugeben, da erst einmal geschaut werden mußte, was mit dem beschossenen Stück geschieht. Oft konnten die Stalker allerdings den Einschlag des Geschosses sehen und grünes Licht für weitere Schüsse geben.

Kaum Augenblickswirkung, kein einziges Stück lag mit Kammertreffer (DJV-10) im Feuer. Teilweise nahmen sich Stücke mit Kammertreffer wieder auf und taten sich mit erhobenem Haupt nieder. So kam dann auch der Spruch über Funk vom beobachtenden Ghillie: „Hey euer beschossenes Hind ist gerade hoch und macht sich auf und davon“!

2 x grobe Geschoßabweichungen (~ 50°) im Wildkörper

LM: So? Jaguar etwa ohne hinrechende Schulterstabilisierung?

Ich selber habe an die 100 Stück Kahlwild bislang in Schottland geschossen (immer mit Blei) aber habe so was noch nicht erlebt. Auch die uns führenden Stalker waren „tiefbeeindruckt“ von der Wirkung und boten an, ihre eigenen, wiedergeladenen Patronen zu verwenden. Auch in der Wildkammer zeigte sich, insbesondere die Einschüsse sahen innen, wie mit dem Bleistift durchstochen, aus. Rücksprache mit dem Hersteller ergab, die Geschosse seien dafür (Auslandsjagd, Drückjagd) eigentlich nicht gemacht seien, sonder eher für den ruhigen Schuß vom Ansitz „hart“ aufs Blatt und dafür aber mit wenig Wildbretentwertung.

LM Hört, hört!

Das entspricht allerdings nicht unseren Anforderungen „eine für alles“. Auf Ihrer Webpage wird von durchweg guten Erfahrungen mit dem Lutz Möller KJG berichtet. Allerdings erschließt sich für uns als Laien nicht, wie hier ein deutlicher Wirkungsunterschied zwischen den beiden Geschoßbauweisenzustande kommen soll.

LM:  Lies Wirkungsquerschnitt,  KJG wirken anders und Kraftstoß!

Zumal Sie und ihr Wettbewerber die Wirkungsweise ziemlich gleich beschreiben.

LM: Bloß weil Abkupferer nicht nur Geschosse nachbauen sondern auch Texte abschreiben, heißt das noch lange nicht, daß di auch wissen, was die tun! Fragen Sie die doch mal! 

Unsere Frage lautet also, ob man bei den Lutz Möller KJGn ggü. den Jaguar von einer grundsätzlich besseren Wirkung ausgehen kann?

LM: Ja. allerdings beacht immer gute Zielwahl. Damit, verbunden mit den zugehörigen Treffern steht und fällt jeder Jagderfolg!

Wir würden nämlich beide gerne bei Bleifrei bleiben, aber nicht wieder hunderte von Euros in Tests investieren.

LM: Erwarten Sie eigen Erlebnisse, die den hier veröffentlichten Daten und Erfahrungen entsprechen!

Beste Grüße, T. L., Donnerstag, 3. Dezember 2009 16:08


Jaguar schlägt quer

Hallo Herr Möller,

im Oktober des letzten Jahres 2009 waren wir zusammen in Schweden auf der Elchjagd. Unsere Gespräche haben mich neugierig gemacht auf Ihre Ge-
schosse. Versucht habe ich das 74,5 grs. schwere KJG mit Plastikspitze in einem Sodia Bockdrilling.

LM: Welche Patrone? Welches Geschoß?

Jaguar Patronen mit 9,1 g Geschoß kamen auf 100 m quer auf der Scheibe an. Das KJG vor 70,0 grs. R 905 landete - verglichen mit 7g KS - weit außerhalb der Mitte; auch schien es mir leicht schräg einzuschlagen. Sie geben eine deutlich höhere Ladung an, nämlich 4,83 g für R 905. Geschosse wie auf Ihren Abbildungen ersichtlich gesetzt.

Was empfehlen Sie mir?

Mit freundlichem W´heil, Peter N. Werner, Donnerstag, 6. Mai 2010 15:21

Hallo,

6,5x68R mit KJG gewogen 74,5 grs., nach meiner Rechnung 6,2 g. Haben Sie mit diesem Gewicht zwar nicht im Angebot, so hat es aber meine Waage
angezeigt.

LM: Na das muß ja ein Waage sein.

Gruß, Peter N. Werner

Tag Herr Werner,

zunächst sollten Sie die Drallänge ihres Drillings messen und mitteilen. Üblicherweise ist der bei der 6,5x68 250 mm lang. Es gibt aber auch noch ältere Ausführungen mit 280 mm Drallänge. Solche Läufe stabilisieren die Geschosse schlechter. Des weiteren unterladen Sie Ihre Patrone, wenn Sie statt der bei 6,5x68 angegebenen 4,85 g R905 weniger einfüllen. Das kann nicht klappen. Dadurch wird das Geschoß langsamer, drehte langsamer und verliert Stabilität. Also stopfen Sie die 6,5x68R Hülse mit R90r bis zum Kragen voll, jedenfalls 4,83 g. Dann kommen Sie mit der Geschwindigkeit bei 250 mm Drall in den stabilen Bereich und das 6,5 mm KJG wird fliegen und wirken, wie es soll. Bei 280 mm Drall könnten die Schwierigkeiten möglicherweise weiter bestehen.

Waidmannsheil, Lutz Möller, 7. Mai 2010

mangelnde Wirkung

des Jaguargeschosses

Sehr geehrter Herr Lutz Möller!

Mein Name ist Martin Pernter, bin Jäger und Gamspirschführer in Eppan -Südtirol. Meine Waffe ist eine SR-830 von Blaser für die 7x64 Patrpne und verschieße damit das Jaguar-3-Ringgeschoß.Die Präzision mit der das Geschoß aus meiner Waffe fliegt ist kaum zu übertreffen. Selbst bei weiten Schüssen von bis zu 300 Metern ( die in den Bergen eine übliche Schußentfernung darstellt) schießt meine SR-830 perfekt! Leider bin ich mit der mangelden Wirkung vom Jaguargeschoß nicht zu frieden. Man sagt Ihrem neuen MJG relativ mehr Wirkung und daher kürzere Fluchtstrecken zu. Ist dem wirklich so?

LM: Mal vorausgesetz Sie befleißigen sich vernünftiger ">Ziehlwahl und vertreiben das Wild nicht selbst (das sollte bei 300 m Gebirgsschüssen von 300 m immer möglich sein), wirken meine Jagdgeschosse auch in großen Entfernunegn noch zuverlässig, während andere Geschosse schon in der Wirkung nachlassen, siehe Wettbewerb#Geschoßvergleich!

Wenn ja, könnten Sie mir bitte 100 Stück MJG verladen, die für meine SR 830 -7-64 mit 60 cm Lauf das gleiche präzise Schußbild wie die Jaguarpatronen erzielen?

LM: Jägern liefert die Lutz Möller GmbH ihre benötigten MJG Patronen.

Ich würde mich auf eine baldige Antwort sehr freuen und vielen Dank für Ihre Bemühungen !

Weidmannsheil, Martin Pernter, Sonntag, 6. März 2011 10:58

Jaguar nicht auf Fleck zu bekommen

Moin Lutz,

ich habe gerade meine Munitionsseite überarbeitet und den Link wieder scharfgeschaltet. Zudem Dein MJG eingebaut und auf Deinen Laden verlinkt.

Hast Du noch ein besseres Foto das ich verwenden kann?

LM: Ja. Mit Quellenagabe und Zeiger.

In meiner Sauer 90 in 8x68S schieße ich aktuell das Brenneke TOG; unter den Bleigeschossen eines der Besseren, jedoch ist die Wirkung auf Rehwild schon eine Nummer zu stark (gut die Patrone an sich auch). Mit dem Jaguar-Geschoß "out of the box" war die Büchse leider nicht Fleck zu bekommen. Sobald Du das MJG in der 8 mm S fertig hast und mein TOG Vorrat zu neige geht, würde ich Deine neuen Murmeln mal ausprobieren.

Beste Grüße und Waidmannsheil, Thies, Gesendet: Samstag, 18. Juni 2011 21:20

Splitterung

Hallo Herr Möller,

da die .300 Win. Mag. -MJG-Patrone im Laden noch rot hinterlegt ist, gehe ich davon aus, daß Sie diese fertig geladene Patrone noch nicht liefern können!

LM: Richtig - noch kein Beschuß!

Weiterhin halte ich eine Abnahmemenge von 200 Stück zum Testen für zu groß und zu kostspielig.

LM: Die Menge sind 50, nicht 200 Patronen!

Wäre sinnvoll Packungen von 20 Stück zu einem „Testpreis“ anzubieten, um Neukunden von der Leistungsfähigkeit und der Präzision zu überzeugen? Ich denke, dass dann wesentlich mehr Interessenten zum Test bereit wären.

LM: Nein. Da muß nicht mehr „getestet“ werden. Die Leistung ist vollständig beschrieben und bekannt - mehr als bei jedem anderen Jagdgschoß!

Bzgl. der Splitterung derartiger Patronen wie der MJG hat ein Jagdkollege von mir schlechte Erfahrungen mit dem Jaguar-Geschoß im Kaliber .308Win gemacht. Er berichtete über die gute Präzision, aber auch über die nicht unerhebliche Wildbretentwertung, weshalb er diese Patrone nicht mehr länger verwenden möchte. Wie sieht es bzgl. dieser Eigenschaft mit Ihrem Geschoß aus?

LM: Begrenzt. Lies dazu Lutz Möller Geschoß wirken anders.

In Erwartung Ihrer Nachricht verbleibe ich, MfG Jochen G., Donnerstag, 23. Juni 2011 23:13

Jaguar: Ausschuß nicht sicher

Hallo Herr Möller,

vielen Dank für Lutz Möller GmbH, 1. Rundbrief.

Ich habe am 04.07.2011 erstmals 60 Stück SAX 9,3x62 KGJ bezogen.

LM: Falsch. Sax Eigenproduktion sind keine Lutz Möller KJG. Die bietet lizensiert nur die Lutz Möller GmbH an. Alles andere so genannte wären unlizensierte Nachahmungen, oder aber andere Geschosse, die mit mir nichts zu tun haben. Der meine Arbeit, Einsatz und Beratung schätzt, kauft sowas nicht.

Bis dato hatte ich die Jaguar Patronen vom Huf Eingesetzt (Außschuß war nicht immer sicher oder zu klein) mit der Fa. LIMA kam ich damals nicht klar. Warum nicht geliefert werden konnte hatten Sie mir erklärt (Kein Geld = keine Geschosse). Ich werde natürlich in Zukunft von Ihnen die Patronen beziehen.

Ich wünsche Ihnen und ihrer Familie ein schönes Wochenende

LM: Danke!

Waidmannsheil, Manfred Stein, Freitag, 8. Juli 2011 10:33

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir