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RWS Match Jagd Geschoß

ist ein Paradox!

Siehe auch Paradox!

noch´n Fuchs

.222 Rem, Munition RWS Match Jagd Teilmantelgeschoß, Entfernung 30 m. Schuß ging schräg in die Kammer.

Der Kürschner hat die Annahme verweigert. Einschuß, wie auf dem Bild zu sehen, nicht zu sehen, Ausschuss .... hmmmmm - beim Fuchs riecht das dann auch noch so komisch. Ich gehe mal davon aus, das wäre mit deinen JG anders gelaufen wäre (ja,ja, ich weiß „Lies Zielwahl!“, käme jetzt wieder :-)).

Jedenfalls hat er mir lebendig irgendwie besser gefallen, den Kaninchen war es so aber gewiß lieber.

Mathias, Samstag, 9. April 2011 04:44
 

RWS Paradox

Wie kann man denn ein Geschoß „Match Jagd“ nennen, oder auch nur im entferntesten glauben, man könne ein einziges Geschoß für beide ganz verschiedene Zwecke gleichermaßen angemessen auslegen und bauen und das würde dann beiden durchaus gegensätzlichen Anforderungen auch nur immindesten genügen. Das geht doch nicht. Das steht schon bei Geco.

Gegensätzliche Anforderungen für Wettbewerb oder Jagd

Wettbewerbsgeschosse, oder undeutsch als „Match“Geschosse bezeichnet, sollen genau, billig und zerbrechlich sein. Jagdgeschosse dürfen teuer sein, müssen nur hinreichend genau sein, aber müssen unabdingbar wirksam sein, d. h. insbesonder eine hinreichende Tiefenwirkung bieten. 

Wettbewerbsgeschosse werden zu deren Zweck sinnvoller Weise aus einem dünnen Mantel mit Bleifüllung versehen. Das erleichtert die genau Herstellung, senskt den Preis und schont denKugelfang. Die Dinger platzen imZiel in „tausend Stücke“. Ich habe die Stücke nicht gezählt, aber im Wild sieht das so aus.

Bleischauer der Bleiernen Sippe im Wild (Röntgenbild)

Einige hundert Bleisplitterchen kann man schcon zählen. das bedeutet, Wettbwerbs gschosse sind für papierperfekt, aber wildwidrig gestaltet. Also soll man mit Wettbewerbsgeschossen Löcher in Pappe stanzen, aber damit nicht auf Wild anlegen.

Jagdgeschosse müssen nichct unbedingt so genau wie Wettbewerbsgeschosse sein. Bei der Jagd gilt auf hundert Meter ist der Daumennagel das Ziel, auf 200 Meter die Streichholzschachtel und auf 300 m der Bierdeckel. Damit könnte man keinen größeren Wettbewerb gewinnen, aber auf der Jagd jedes Reh bis über die Anprechgrenze (über die man nicht hinauslangen soll) sicher wirksam in die Lunge treffen (siehe Zielwahl). Jagdgeschosse sollen die notwendige Wundwirkung  bei anzustrebenden breiten Kammerschüssen in der Lunge bewirken, aber dort nicht viel mehr. Allerdings kann nicht immer breit angehalten werden. Zu viel Gelegenheiten leißen sich bei der als streng geforderten Bedingung jagdlich nicht nutzen. Bei spitzen Schüssen, z. B. einem sehr wirksamen Leberknotenschuß von schräg hinten darf sich ein Jagdgeschoß nicht wie das obige RWS Match Jagd aus der lütten .222 Rem. schon im Einschuß zerlegen und folglich den Fuchs zerfetzen, sondern muß ohne „wenn . . . “ und „aber . . . “ das Tier hinreichend durchdringen (siehe Tiefenwirkungsrechner und Poncelet). Um das sicher zu gewärhleisten muß jedes Jagdgeschoß so entworfen, ausgelegt und gebaut sein, die anfänglich erwünschte große Wirkung (ganz gleich ob durch Splitter oder als Deformator) bevor sich das Geschoß übermäßig zerlegt endet.

Blei kann das alles allein nicht bieten. Daher muß ein bemanteltes Bleigeschoß immer ein Mehrkammergeschoß oder Verbundgeschoß sein.

Einfache Teilmantelgeschosse genügen zur Jagd auf Wild, seit die Geschosse immerhin schon über 125 Jahre durch Nitropulver angetrieben und schnell werden, nicht mehr. Blei zerstäubt in weichen Zielen bereits ab etwa 550 m/s. Jedes hochwildtaugliches Geschoß in den üblichen 6,5 - 9,3 mm Ø ist im Ziel schneller. Das olle Zeug hat ausgedient! Heut gibt es besseres!

Lutz Möller, Samstag, den 9. April  2011

Blattschuß auf Fuchs

Betreff: RWS Jagd Match auf Fuchs

Hallo Herr Möller,

leider habe ich kein Bild zur Hand, aber mit dem KJG in 8x68S sieht ein Fuchs nicht viel anders aus. Der Schuß ging auf 50m, genau aufs Blatt.

LM: Beachte, derade bei solche einem Mißverhältnis zwischen großer Patronw und kleiner Beute richtige Zielwahl!

Einschußseitug kaum zu sehen, aber auf der anderen Seite war der Fuchs komplett zerissen, geplatzt. Das war aber auch schon einschußseitig ein Knochentreffer! Der Balg war auch hin, trotz KJG. Es klappt eben nicht immer. Dafür ( Primärziel ) , hat er den Schuß nicht mehr gehöhrt.

Als Jagdmatch verstehe ich ein Geschoß, das ich zum jagdlichen Übungsschießen auf dem Stand nehmen würde. Fuchs ginge auch, aber wenn ich den Balg schonen wollte, nehme ich die guten alten Vollmantelgeschosse. So habe ich bisher fast alle meine Füchse und alle meine Hühner geschossen.

Pro Waffe verlade ich nur noch ein Geschoß! Sonst verliere ich den Überblick.

.308 Lapuar Scenar für die 300m,
8x57IS und 8x68S KJG
9,3x64 Brenneke Norma Oryx ( wenn aufgebraucht Umstellung auch auf KJG ) Die Leistung überzeugt einfach.

MfG Matthias Carmen, Samstag, 9. April 2011 17:15