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RWS H-Mantel

RWS Werkbilder

Lies vorher Lutz Möller Geschosse wirken anders.

Sehr geehrter Herr Möller!

Nach reiflicher Überlegung entschloß ich mich, ihre KJ-Geschosse in meiner .30-06 und .270 WSM zu verladen. Nun bin ich natürlich auf die Wirkung gespannt.

LM: Lies Lutz Möller Geschosse wirken anders!

Den Ausschlag für meinen Entschluss gab Herr Albert Zamernik, der bei uns einer der überzeugtesten und besten KJG-Schützen ist. Nach und nach stellt er seine ganze Kundschaft auf ihre Geschosse um. Nur meine alt bewährte 9,3 mm lasse ich noch mit H-Mantel versorgt.

WH TCH, Kärnten, Österreich, Sonntag, 19. August 2007 20:14

LM: Ein Fehler!

Ein Reh, das eine 9,3 mm Norma Vulcan aus einer 9,3x62 traf, siehe Bergen 2005.

„vulcanisiertes“ Reh! Wer will denn das?

Gulaschkanone: 9,2x62 RWS DK Ausschuß, sieh hier 9,3x62#RWS-DK

300 m Hirsche

Moin,

Josef schoß gestern mit 9,3x62 KJG 2 Stück Rotwild auf 300 m, lagen beide im Feuer, einen Tag vorher eine Sau auf 200 m, lag ebenfalls im Feuer. Das interessiert Sie ja auch.

Gruß, L. S. , Mittwoch, 5. Januar 2005 07:42

Wasserspiele

9,3 mm KJG Auftreffreihe nach Schnelle

9,3 mm KJG und Treffer bei 1.100 m/s

Das Lutz Möller KJG bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flachere Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweitesorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das KJG liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.

Tag Herr Telsnig,

ich weiß nicht, welche 9,3 mm Patrone Sie schießen, aber ich möchte nicht wissen, wie Rehe aussehen, die Sie mit dem H-Mantel erlegen. Nach allem, was sich höre - schrecklich! Ich kann verstehen wenn Sie von drei Patronen erst mal nur zwei umstellen, damit Sie noch ein bekannte habe, auf die Sie sich, wie auch immer, verlassen könne. Das ist klug gehandelt. Wir sprechen uns einige Monate und einige Beute später wieder, wenn Sie festgestellt haben, KJG wirken anders und auch umstellen werden.

Ich bitte Sie bis dahin möglichst viele Aufnahmen ihrer H-Mantel-Beute anzufertigen, damit wir einen Vergleich anstellen können. Immer die sechs gleichen Beweisbilder:

Also wünsche ich Ihnen möglichst viel Waidmannsheil und fette Beute mit dem H-Mantel.

Lutz Möller,


8x68 H-Mantel Ausschuß

Herr Möller,

heute ist erste Tag im Tessin mit Schwarzwildjagd. Meine Jagdkamerad hat dieses Wild auf 30 m geschossen. Waffe Steyr Mannlicher, Patrone 8x68S, Geschosse RWS H-Mantel.

Gruppenbild mit 2 Stück Schwarzwild

8x68S RWS H-Mantel Ausschuß

Das ist das Ergebnis am Ausschuß.

Salut Venzin M. , Samstag, 1. Dezember 2007 18:35

Webmaster www.mesolcina-caccia.net

Lieber Herr Venzin,

Waidmannsheil an ihre Freund und Erleger. Zwei Stück Schwarzwild auf 30 m zu erbeuten ist schon ein gute Leistung. Da muß man schnell sein. Sehr schön! Alles andere als schön ist hingegen der Ausschuß, eine sinnlose Verwüstung. Das RWS H-Mantel macht wie immer zu viel kaputt! Vielleicht erzählen Sie ihrem Freund mal vom Lutz Möller KJG.

Waidmannsheil ins wunderbare Tessin, Lutz Möller,

7x64 RWS H-Mantel Reh

Hallo Herr Möller,

in der Anlage habe ich noch ein älteres Bild für ihre Sammlung.

Das Reh wurde mit der 7x64 auf 40 m geschossen. Es quittierte den Schuß mit 20 m Flucht. Verwendet wurde die Fabrikmunition von RWS mit dem (Kupferhohlspitz) H-Mantel.

Grüße, Maximilian D., Samstag, 1. Dezember 2007 20:07

Danke für die Zuschrift Herr Diefenthäler.

Das zerschossene Reh sieht ja gräßlich aus!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Alle anderen bitte ich ebenfalls um Beiträge zum H-Mantel, vermutlich dem ersten fortschrittlichen deutschen Jagdgeschoß von?

Ja, von wem und aus welcher Zeit stammt es eigentlich? Wer weiß das? Meine Bildung weißt schmerzliche Lücken auf!

Lutz Möller,

H-Mantel-Geschichte

Hallo Lutz,

das H-Mantel stammt aus den 30ern des letzten Jahrhundert und wurde von Walter Lampel als Konkurrenzprodukt zu den Brenneke Projektilen entwickelt. Es gab die Teile als Blei-, Loch- und Hohlspitze. Heute gibt es nur noch die Ausführung mit abgerundeter Haube aus Kupferblech. Oben befindet sich ein Teil aus weichem Blei, unten ein harter Kern. Auch der Mantelwerkstoff wird zum Heck hin dicker. Am Übergang von weich nach hart gibt es eine Einschnürung, die dem Geschoß beim Betrachten des Schnittmodells den Namen gab. Die Masse des Geschoßrestes ergibt meist 65 % der Gesamtmasse.

Ich hoffe dir damit zusammen mit M. R. Rosenberger geholfen zu haben.

Liebe Grüße, Jan, Samstag, 1. Dezember 2007 21:24

Niederländischer Umsteiger

Hallo Herr Möller,

Ich bin ein Jäger aus den Niederlanden und bin im Internet auf Ihre Seite geraten.

Ich bin sehr begeistert über die Eigenschaften des Lutz Möller KJG. Ich führe selber eine Bockbüchsflinte, in 7 x 65R und schieße bis jetzt mit fertig geladen RWS H-Mantel Patronen. So wie auf ihre Seite zu lesen ist diese Bleipatrone oft nicht sehr Wildpret schonend und ich will gerne zum Lutz Möller KJG übersteigen. Ich will aber nicht selber laden, aber fertige Patronen erwerben. Ich finde im Internet nicht wie und wo ich die erwerben kann, können Sie mir da weiter helfen?

LM: Ich selbst biete keine Munition an, aber schreibe Ihnen eine Quelle.

Dann habe ich noch eine Frage. Die Waffe, die ich führe, gefällt mir eigentlich nicht mehr. Weil ich Linkschütze bin, und als ich vor 10 Jahre mit der Jagd angefangen habe und noch nicht viel ausgeben wollte, habe ich eine gebraucht Waffe erworben. Weil Linksrepetierer gebraucht nicht vorhanden waren, habe ich diese Kombiwaffe (Marke Grimard) gekauft. Die Schußleistung ist aber, vor allem bei weiten Schüssen, nicht besonders gut und das Flintengeschoß wird eigentlich nie beansprucht. Ich suche also eine neue. Ich gucke schon eine lange zeit nach eine andere aus aber bin mir noch nicht sicher über die Marke und das Kaliber. Es sind ein paar Modellen die mir interessieren: Heym SR30, Heym SR21, Sauer 202, oder, aber dann habe ich wieder eine Waffe die beim zweiten Schuß vielleicht nachläßt, eine Fabarm Expreß.

Ich will sie als Allroundwaffe einsetzen, und ich bejage in die Niederlande Rehwild und im Harzgebirge Rehwild, Sauen, Rotwild und Muffelwild. Können Sie mir bitte raten?

Ich danke im voraus für ihre Auskünfte, Marc Aerts, Freitag, 20. Juni 2008 15:29

Tag Herr Aerts,

die Fabarm Expreß kann ich im Katalog nicht finden. Was soll das sein? Ihre vorgenannten Waffen Heym SR30, Heym SR21, Sauer 202 sind gut und zu empfehlen. dazu beachten Sie bitte Jagdpatronenwahl.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Hallo Herr Möller,

Danke für ihre Antwort. Eine Korrektur muß ich in meinen vorigen Email anbringen, das ist falsch übertragen. Meine heutige Waffe schießt nicht schlecht bei weite Schüsse aber gemeint war bei weiteren (mehrerer) Schüssen. Der Kugel steigt, weil die Kugellauf warm wird aber der Flintenlauf nicht. Wollen Sie das auf ihre Seite bitte ändern ?

Den Fabarm Express denn ich meinte heißt Asper. Lauflänge ist aber nur 55 cm in Kaliber .30-06, 8x57 und 9,3x74. Die Schießleistung der beide Laufen soll sehr gut sein (5 cm kreis auf 100 Meter) und die sind gefertigt in Suhl (Merkel). Ich frage mir aber ob das so bleibt wenn eine warm ist, und die andere kalt. Ich denke nicht das das die geeignete Allround sein wird.

Dann noch zur Allround Kaliber. Wenn ich ihre Seite so lese, sind 3 zu empfehlen: 6.5x68, 7x64 oder 8x68(Einheitswaffe)? Ich denke das ich mir für die Sauer 202 entscheide, und die gibt es in Kaliber 7x64 und 8x68 mit lauflänge 62 cm. Gegen Aufpreis auch lieferbar in 6.5x68 lauflänge 65 cm. Wie wurden sie sich entscheiden?

Gruß, Marc Aerts, 30.Juni 2008

Tag Herr Aerts,

die 6,5x68 ist ein Gebirgspatrone, also etwas Besonderes. Mit 7x64 oder 8x68S kommen Sir allgemein besser zurecht.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

44 Jahre Erfahrung, und . . .

Danke, lieber Lutz,

für den Hinweis: trotzdem find ich bei dem Link nix über Bleieigenschaften!

Ich muß zugeben, daß ich Deine und die Jaguar-Munition nur vom Hörensagen und vom Internet kenne, daher hab ich mich bisher auf das verlassen, was ich in jetzt 44 Jahren Jagd (überwiegend Gebirge und Vorgebirge) erlernt, erfahren und bestätigt bekam: jede Patrone + Geschoß hat Vor- UND Nachteile!

Immer wieder hat sich die Regel meiner ersten Lehrer bestätigt: je dunkler, weiter und tobliger, desto blatter! Es gibt keine besseren Schüsse zur Vermeidung von Fluchten, als den Blattschuß!

LM: Nein. Lies Zielwahl und Fluchtstrecke.

Die 2. Regel lautet: Geschoßgeschwindigkeit muß zur Härte des Geschosses passen!

LM: Deshalb hat Blei in Nitropulverpatron nichts mehr zu suchen. Es ist zu weich! Blei taugt nur für Schwarzpulver.

Fast bei allen Patronen gilt daher: Je schneller desto weicher bzw. verformbarer, aber NICHT zu sehr zerlegbar!

LM: Beachte Satzbau. Was soll das da oben denn sagen?

z.B. stoppen H-Mantel-Geschosse meist sehr gut, aber zerlegen sich extrem, wenn zu rasant oder Zielwiderstand hoch!

LM: Eben. Bleierne, holspitzige H-Mantel Geschosse sind vorn zu weich.

Mein Sohn erlegte vor einiger Zeit 'nen 150 Kilo-Keiler mit ner 8x68 14,5g-RWS KS: KEIN Ausschuß, aber Keiler lag im Feuer!

LM: Das bleierne RWS Kegelspitz Geschoß ist zu weich!

Bisher habe ich, zumindest auf Reh und Gams die besten Erfahrungen bei .308er-Büchse mit 9,7g KS und 9,7g TIG.

LM: Du gehst mit der Bummelpatron .308 auf Gams! Seltsam? Im Gatter?

Da ich inzwischen nicht mehr nachts durch Tobel klettern will, müssen meine Reher am Fleck liegen! Das tun sie u. a. mit dem TIG! Das sicher für schnellere Kaliber als dem 308 etwas schnell zerlegt, also noch mehr kaputt macht. Bei Gams gilt zumindest mit dem .308er fast das gleiche. Beim Hirsch oder Sau braucht man wohl ein etwas härteres Geschoß, z.B. CDP, wobei ich schon einige Gebirgsschützen kenne, die sehr schnelle Kaliber wie die Ultramagnum schießen, daher auf das Nosler Partition umgestiegen sind; die meinen, das CDP sei zu hart für die schnellen Kaliber.

LM: Was für ein Unsinn!

Der lange Rede...: wir verlassen uns überwiegend auf unsre eigenen Erfahrungen und die unsrer Jagdfreunde, und da hat keiner Erfahrungen mit Lutz Möller Geschossen, nicht mal die ganz aktiven Leute von Blaser, mit denen wir hier oft reden.

Wh! cp -

p.s. Natürlich bevorzugen wir immer den reinen Lungenschuß: einer meiner früheren Jagdherren hat oft mit mir gemeinsam angesessen und fast gleichzeitig geschossen, mal vor, mal nach mir, allerdings mit deutlich schnelleren Kalibern: selbst bei gleichen Geschossen liefen seine Reher IMMER weiter als meine mit der 308 und reinem Lungenschuß!

Dr. Christoph Pirker, Montag, 3. November 2008 08:57

Moin Cristoph,

so breit und ungenau wie du Dich hier berichtest, kann kein Mensch sich dazu genau einlassen; ich auch nicht! Erfahrung ersetzt Einsicht keines Falles. Ohne Einsicht kannst du aber nicht lernen. Ohne die Vorgänge im Einzelnen zu verstehen und zu beziffern wir Dir keine Erfahrung nützen, nicht im Einzelfall und nicht in 44 Jahren.

Gruß Lutz,

Hallo Lutz,

kannst Du Dich noch an meine Abprallernachlese vom 19.08. erinnern?

LM: Gewiß!

Gegen Stammtischweisheiten (44 Jahre Erfahrung, und . . .) ist halt doch kein Kraut gewachsen! Quod erat demonstrandum - sagt glaube ich, der Lateiner.

Gruß von Rainer, Montag, 3. November 2008 12:16

Das haben wir schon immer so gemacht!

Moin Herr Möller,

einige Ideen ...

Wenn die Autobauer sich auf 44 Jahren Erfahrung ohne weiter zu forschen ausruhen würden, wären wir weiterhin auf dem Niveau eines VW Käfer oder eines 2 CV.

Mit nur 44 Jahren Erfahrung aber ohne Weiterentwicklung gäbe es keine vernünftigen Medikamente gegen eine Vielzahl von Krankheiten, die heute ihren Schrecken weitgehend verloren haben.

Erfahrung ist gut als Basis dafür, Neuentwicklungen mit Vorhandenem zu vergleichen und zu prüfen, ob man sich verrennt oder nicht.

Erfahrung als Begründung, nicht lernen zu wollen, anzuführen zeugt eher vom individuellen Trägheitsmoment einer Kontinentaldriftes.Weiterentwicklung aufgrund „Das hab ich schon immer so gemacht“ findet dann nie statt.

Lieben Gruß, S. W., Montag, 3. November 2008 18:10

Kostenbetrachtungen

Moin Herr Möller,

Nach Betrachtung der Bilder muß ich sagen, die mit H-Mantel-Geschoß zerhächselten Tiere sehen ja alles andere als appetitlich aus. Geradezu widerlich ... Bei diesen Riesen-Löchern sicherlich gut für den Waldschrat geeignet, der eine passende Patrone sucht, um möglichst große Löcher in angreifende Bären zu stanzen ...

Wenn ich mir dann noch überlege, daß in den Geschossen jede Menge Blei drin ist, daß sich als feiner Nebel in und um den Schußkanal legt, und das man in Form kleiner Partikel dann aufnimmt und im eigenen Gewebe anreichert - zumindest wenn man das selbstgeschossene Tier auch selber ißt, wird mir ganz anders. Übrigens erzählte mir neulich mein Sachkunde- und Sprengstoffschein-Ausbilder, daß sein Jagdhund an Krebs gestorben sei - und das im Alter von nur 8 Jahren. Er habe ihm das Fleisch um den Ein-/Ausschuß gegeben und müsse heute davon ausgehen, daß sich die Tumoren aufgrund einer Bleivergiftung entwickelt hätten.

Es nervt mich schon, daß ich auf dem Schießstand nicht um Blei (für KK und Kurzwaffenmunition) herumkomme (Falls doch: woher bekomme ich größere Mengen in .22 lr Hi Velocity, .40 S&;W und .45 ACP ?) Aber für Gewehre gibt es doch Alternativen ... Ein Grund, warum ich zum Beispiel liebend gern die Sergeys verwende, ist, daß sie nontoxisch sind - Ich produziere keinen giftigen Bleistaub und verseuche nicht die Umwelt. Auch dies ist für mich ein wesentlicher Grund, auf Kupfermunition für die Jagd zu setzen. Und so viel teurer ist Ihr Kupfergeschoß nun auch wieder nicht.

Wenn ich davon ausgehe, daß das KJG auch nicht teurer ist als das KSG Sergey bzw. ich das KWJG für einen entsprechenden Preis bekommen kann, bin ich bei Eigenproduktion immer noch 1/3 günstiger als bei Norma Vulkan Fabrikmunition. Und dies bei handoptimierter Munition mit minimalen Toleranzen, kaum Abrieb und einem Streukreis von 5 cm auf 300 m - mit einer nichtoptimierten Fabrikbüchse mit heißgeschossenem Lauf.

Natürlich gäbe es die Möglichkeit, andere, potentiell günstigere Geschosse zu nehmen und dafür die Munitionskosten auf unter 1,5 €/Schuß Jagdmunition zu drücken. Allerdings - wenn ich ein Schwein mit 20 kg Gewicht für 1 € mehr Gestehungskosten ohne die dargestellten Verwüstungen und den einhergehendern Wertverlust erlegen kann, stellt sich die Frage nicht mehr.

Lieben Gruß, S. W.

Gewohnheit

Hallo Herr Möller,

mittlerweile ist es mir zur Gewohnheit geworden nach getaner Arbeit kurz in die Neuigkeiten auf Ihren Seiten zu schauen. Ich finde immer Interessantes (z.B. Schulterstabilisierung), Diskussionswürdiges (Zielwahl), Aktuelles (Tempelhof kaputt), aber auch Absurdes (Bedrohung), Unverständliches (Nahkampf) oder Ignorantes (40 Jahre). Zusammenfassend kann ich sagen, daß ich durch die Lektüre Ihrer Seiten mehr über Innen-, Außen- und Zielballistik gelernt habe als in der Jagdausbildung, in 30 Jahren Jagd oder im Medizinstudium und dieses Wissen durch von Ihnen empfohlene Bücher (Wildtieranatomie, Wundballistik) noch vertiefen konnte.

Als Jungjäger führte ich einen Repetierer in .222. Rem., die völlig ungeeigneten, da viel zu weichen TMS-Geschosse hatten entweder brutal-zerstörende oder mangels Tiefenwirkung unzureichende Wirkung. Ausschuß gab es selten, Nachsuchen häufiger und deswegen schwierig. Also stieg ich auf einen Krico-Repetierer in 7x64 um, den ich 15 Jahre lang führte. Heute weiß ich, daß der teilweise schlechte Ruf dieses Kalibers von den damals dafür verfügbaren Geschossen herrührt. Meine Erfahrungen mit KS, H-Mantel, TIG und Geco-TM waren jedenfalls gelinde gesagt durchwachsen. Wobei sich das 8 g KS und besonders das 11,2 g H-Mantel bei Rehwild durch gute Wirkung aber brutale Wildbretzerstörung auszeichneten. Das 10,5 g KS war etwas harmonischer, brachte aber auch regelmäßig doppelt faustgroße Ausschüsse. Das 11,5 g TIG wirkte oft unzureichend. Am harmonischsten war erstaunlicherweise das Geco TM, wobei ich es tunlichst vermied Knochen zu treffen. Mit letztgenannter Kombination erlegte ich die größte Anzahl Wild. Alle diese Aussagen beziehen sich vorwiegend auf Rehwild, bei größerem Wild traten die Schwierigkeiten nicht so ausgeprägt bis gar nicht auf. Erstaunliches erlebte ich allerdings mit meinem 98er in .375 H.&;H. und Norma TMR/VMR in Afrika. Mehrfach keine Ausschüsse und unzureichende Wirkung auf gar nicht mal so starkes Wild (Plainsgame).

In heimischen Wäldern stieg ich dann auf Otto Bocks 9,3x62 um, zunächst aus einem Sauer 90 Stutzen, dann aus der Blaser R93 verschossen. Ja, ich weiß, das werden Sie nicht verstehen, kam aber dadurch, daß ich günstig eine Blaser Offroad in .30-06 mit Wechsellauf .300 Wby. als "Schlechtwettergewehr" erworben habe und auf Drückjagden bald nur noch dieses Gewehr geführt habe. Da ich beim Schießen gerne intuitiv handle, habe ich dann die Systeme vereinheitlicht und die Sauer 90 gegen die R 93 Attache in 9,3x62 getauscht. Was soll ich sagen, andere Kaliber, gleiche Schwierigkeiten. Diesen Sachverhalt kann man aber schon in "Woodleighs wirken unzulänglich" nachlesen.

Zusammenfassend kann man sagen, daß ich in 30 Jahren mit keinem Geschoß wirklich zufrieden war. Aber wahrscheinlich bin ich auch nur kritischer als andere. Jedenfalls habe ich jetzt komplett auf Lutz Möller KJG umgestellt, allerdings bisher fast nur Rehwild erlegt. Hier war die Wirkung durchweg umwerfend, die Wildbretentwertung vernachlässigbar. Mit der .300 Wby. konnte ich im letzten Büchsenlicht auf 203 m (Laser) einen zehnjährigen Gamsbock beschießen, der im Knall fiel, dann aber nochmal hochkam und in einen 30 m entfernten Steilhang flüchtete, wo wir ihn verendet fanden. Ich wollte einen hohen Lungenschuß antragen, kam aber eine Handbreit weiter hinten ab. Das Stück stand exakt breit, das KJG schlüpfte ein- wie ausschußseitig unterhalb der Wirbelsäule genau zwischen zwei Rippen durch, Ein- wie Ausschuß kalibergroß, keinerlei Wildbretzerstörung.
Allerdings auch kein sichtbarer Schweiß, für den Hund war's trotzdem kein Problem. Nun harre ich der Drückjagden, die da kommen mögen.

Mit Waidmannsheil und herzlichem Dank für die geleistete Arbeit, Wolfram Ortlieb, Dienstag, 4. November 2008 20:51

RWS H-Mantel aus 9,3x62 versagt

Hallo Herr Möller,

am Wochenende wurde auf der Treibjagd ein flüchtiger 80 kg Keiler auf 20 m mit der RWS 9,3x62 H-Mantel Fabrikpatrone beschossen. Das erste RWWS H-Mantegelgeschoß traf auf's Blatt, worauf der Keiler deutlich zeichnete, aber mit unverminderter Geschwindigkeit weiter flüchtete. Das zweite H-Mantel traf ins Gescheide. Der Keiler flüchtete noch 100m.

Das erste Geschoß wurde auf der gegenüberliegenden Seite zwischen den Rippen geborgen (Steckschuß, kein Ausschuß). Es lag quer zur Schußrichtung, der zylindrische Restbolzen hat keine Schulter ausgebildet.

LM: Lies dazu Schulterstabilisierung.

Auffällig ist auch der äußerst geringe Eindruck vom Laufprofil.

LM: Bilder?

Im Zugbereich muß, mit dem resultierenden Leistungsverlust, ein entsprechender Gasschlupf stattgefunden haben. Mich wundert nur, daß dauernd bekannte Geschosse namhafter Hersteller versagen, aber die Bedenken bzgl. Lutz Möller KJG bei den betroffenen Jägern auch dadurch nicht ausgeräumt werden?

LM: Es gibt eben einsichtige und uneinsichtige Menschen.

Allzeit Anblick und Waidmannsheil wünscht Ihnen ein Jungjäger ohne Namen, Donnerstag, 8. Januar 2009 16:40

LM: Mir selbstverständlich bekannt.

H-Mantel zerstört Wildpret

Guten Tag sehr geehrter Herr Möller,

zunächst möchte ich mich ganz besonders für Ihre im Internet dargestellten Ausführungen zu dem großen Thema Jagdpatronen bedanken. Schade, daß ich nicht schon früher diese außerordenlich fachkompetenten Informationen entdeckt habe.

Ich darf Sie höflich bitten, mir zu meinen Fragen kurz eine Mitteilung zukommen zu lassen. Ich jage zumeist auf Damwild, im gleichen Revier gelegentlich auch auf Rehwild und Sauen, ansonsten selten auf Gamswild. Ich führe eine Büchse von Bödecker&; Wagner, 8x68S, Sechskantlauf, Lauflänge 65cm.

Bisher verwende ich das 12,1g RWS H-Mantelgeschoß. Ich bin im Grunde zufrieden, mich stört allerdings im Einzelfall das Ausmaß der Wildbretzerstörung.

Ich könnte mir vorstellen, künftig mit dem Lutz Möller KJG ( 7g ? ) bessere Ergebnisse zu erzielen, zumal ich ganz besonders die gestreckte Flugbahn benötige und auch sehr schätze.

Des weiteren führe ich eine Blaser Kipplaufbüchse K 77, 6,5x65 RWS, Lauflänge 60 cm, leider ( wie Sie sagen ) mit Schlitzen im Lauf als Rückstoßbremse. Bisher verwendetes Geschoß: Nosler Partition, 6,5 mm #16321 9 g, Zündhütchen RWS Sinoxid Nr. 5333, Pulvermenge 3,24 g Pulver Rottweil R 905. Mit der Wirkung bin ich, bis auf die gelegentlich starke Wildbretzerstörung und die nicht ausreichend flache Flugbahn, eigentlich zufrieden.

Ich habe nur noch wenige Patronen und möchte auf das Lutz Möller KJG umsteigen. Was könnten Sie mir empfehlen? Ich würde gern für beide Büchsen fertige Jagdpatronen erwerben, da ich nicht selbst laden kann. Wo könnte ich zu welchen Preisen ordern ?

LM: Ich empfehle Ihnen die 8x68S KJG Munition und die 6,5x65 KJG Ladung mit gestreckten Flugbahnen. Selbst fertige ich keine Patronen und biete auch keine Munition an, werde Ihnen aber eine zuverlässige Quelle nennen. Von Ihnen hätte ich gern einige Bilder der bemängelten H-Mantel-Zerstörungen.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen, H. Pahls, Donnerstag, 5. Februar 2009 10:58

Unangenehmes „Herausgehen“

Sehr geehrter Herr Moeller,

ich stieß auf ihren Platz und möchte das Lutz Möller KJG gerne mal versuchen. Ich führe als alltägliche Gebrauchswaffe fast ausschließlich eine R93 im Kaliber .270 Win. (Lauflänge 57,5).

LM: Dafür zu kurz!

Die bei uns vorkommenden Wildarten Rotwild, Gamswild und Rehwild müssen tlw. auf eher größere weiten von 150 bis 350 m erlegt werden, vor allem Rotwild, hier jedoch hauptsächlich Kahlwild und schwache Hirsche. Bis jetzt habe ich das 8,2 g Ballistic Tip und das RWS H-Mantel sehr zufriedenstellend, vor allem in Sachen Präzision und Wirkung verwendet.

Allerdings ist das „Herausgehen“ aus dem Stück bei Reh- und Gamswild auf weitere Entfernungen tlw. unangenehm, trotz 5 anstatt 4 cm Hochschuß.

Dies ist scheinbar bei ihren leichteren, schnelleren Geschossen laut .270" Win. KJG Daten nicht mehr nötig. Ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie mir eine Empfehlung für meine oben genannte Ausrüstung und Einsatzort geben könnten, und wo man die Geschosse bzw. die fertige Munition erwerben kann und was diese kostet.

LM: Das schreibe ich Ihnen gern.

Viele Grüße, Felix Karpf, Mittwoch, 25. Februar 2009 16:48

Jungjäger fragt

Hallo

ich hätte nochmal eine Frage. Ich habe mir jetzt eine BBF gekauft. Der Vorgänger schoß 10,7g Geco Teilmandelrundkopgeschosse. Da die jedoch nicht immer Ausschuß gewährleisteten (stecken blieben), würde ich gern auf RWS 11,2 Gramm H-Mantel von umsteigen. Jedoch habe ich Bilder auf Ihrer Seite gesehen die Riesenlöcher in einem Reh zeigend. Jedoch wurde da mit 9,3x62 geschossen. Ich habe ja nur 7x57. Entstehen da auch solche großen Wildbretverluste?

LM: Beim RWS H-Mantel Geschoß müssen Sie beim Reh damit rechnen.

Es wäre sehr sehr nett wenn Sie mir weiter helfen könnten.

MfG A. Münch, Sonntag, 8. März 2009 13:18

Ballistische Daten bei kurzem Lauf

Hallo Herr Möller,

ich kaufe mir vor einer Woche eine neue Mauser 03 mit 52 cm Lauf (kein schwerer Solid-Lauf).Patrone 8x57IS. Ein Traum wird wahr.

LM Wie schön. Glückwunsch!

Nun jedoch meine Frage. Gewöhnlich schieße ich meine Munition (RWS HMK-Geschoss 12,1 Gramm)

LM: Ganz falsch!

. . . aus einem 60 cm Lauf mit besten Ergebnissen. Wie ändert sich nun der ballistische Wert dieses Geschosses auf den 52cm-Lauf aus? Bzw, würde ein 52 oder 54cm schwerer Solid-Lauf den Wert verbessern? Ich würde mich über eine Antwort Ihrerseits freuen.

M.f.G, Goergen, Roland, Dienstag, 11. Januar 2011 20:41

Herr Goergen,

warum fragen Sie das eigentlich nicht den Munitionshersteller?

So in etwa ändert sich hier die Geschoßschnelle mit der Lauflänge.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Ich suche bebilderte Bericht zum RWS H-Mantel-Geschoß. Die bitte ich an Lutz Möller zu senden! lm@lutz-moeller-jagd.de


H-Mantel reißt riesige Löcher

Noch eine Frage zu Munition: Bei uns schießt man aus der 8x68S Patrone hauptsächlich RWS H-Mantel Geschosse. Bei Gämsen ist die Wirkung aber für meine Begriffe viel zu stark. Die Ausschusslöcher werden riesig.

LM: Das ist bei dem Geschoß so! Senden Sie mir bitte Bilder davon!

Neu lädt einer auch Nosler Geschosse. Frage: Was halten sie von den Nosler Geschossen?

LM: Siehe Nosler Accubond, Nosler Ballistic Tip und Nosler Partition !

Können sie behaupten, daß Ihre Geschosse für Reh, Gämse und Hirsche ideal sind?

LM: Gerade aus der 8x68S gewiß. Siehe 8x68S MJG Afrika 2011!

Ist die Geschoßlieferung in die Schweiz kein Problem?

LM: Nein.

Gruß, Armin Stoffel, Montag, 29. August 2011 11:00

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir